Bereits im November 2017 kündigte Tesla den neuen Tesla Roadster erstmals an. Seitdem wurden die Präsentation und der Marktstart des Elektro-Sportwagens jedoch immer wieder nach hinten verschoben. Zuletzt deutete Elon Musk eine Präsentation im April 2026, also in diesem Monat, an. Doch nun revidierte Tesla im Rahmen der Bekanntgabe der Quartalszahlen seine Pläne für 2026.
Laut Elon Musk wird für den Tesla Roadster nun doch noch mehr Zeit benötigt. Der Tesla-Boss stellte zwar gleich einen neuen, vagen Termin in Aussicht: Die Präsentation soll in etwa einem Monat stattfinden. Nach den zahlreichen Verschiebungen in der Vergangenheit sollte dieses Datum jedoch mit äusserster Vorsicht genossen werden. Mit einem Markstart sollte jedenfalls nicht mehr 2026 gerechnet werden.
Ältere Teslas erhalten kein autonomes Fahren
Auch für alle Tesla-Besitzer:innen mit Hardware 3 (HW3) gab es schlechte Nachrichten. Laut Musk reicht die Hardware 3 nicht aus, um voll autonomes Fahren zu ermöglichen. Dafür sei die Hardware schlichtweg zu wenig leistungsfähig. Zwar ist geplant, dass ältere Teslas auf die Hardware 4 aufgerüstet werden können, ein konkretes Datum und die Kosten für das Upgrade nannte Musk jedoch nicht.
Lieber möchte man die Kunden mit attraktiven Rabatten zu einem Kauf eines neuen Tesla animieren. Ob das gelingt, ist eine andere Frage. Schliesslich hatte Tesla bei diesen Fahrzeugen auch versprochen, dass Full-Self-Driving (FSD) irgendwann verfügbar sein würde und die Kunden haben bereits dafür bezahlt. Nun kann der US-amerikanische Elektroautobauer dieses Versprechen jedoch nicht einhalten. Das dürfte bei den betroffenen Kunden nicht gut ankommen.