«Wolverine» für PlayStation 5 profitiert als eines der ersten Games von der QSSR-Technik.
«Wolverine» für PlayStation 5 profitiert als eines der ersten Games von der QSSR-Technik. | Bild: Insomniac Games
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PS5 bekommt KI-Upscaling: Das steckt hinter QSSR

Sonys KI-Upscaling lief bisher nur auf der teureren PS5 Pro. Mit QSSR kommt jetzt eine abgespeckte Version auf die normale PS5. Den Anfang machen «Marvel’s Wolverine» und «Ghost of Yōtei».

Chris Bucher
Chris Bucher

Laut einem Beitrag auf dem PlayStation Blog heisst die neue Technik Quick Spectral Super Resolution, kurz QSSR. Sie ist quasi der kleine Bruder von PSSR, dem KI-Upscaler der PS5 Pro. Beide funktionieren nach demselben Prinzip: Das Spiel wird in tieferer Auflösung berechnet, danach rechnet eine KI das Bild hoch und ergänzt Details, die es eigentlich gar nicht gab. Das spart Rechenleistung und soll trotzdem scharf aussehen. Am PC kennt man das Prinzip schon länger, etwa von Nvidias DLSS oder AMDs FSR.

Warum erst jetzt?

Seit PSSR auf der Pro läuft, wurde gefragt, ob das nicht auch auf der normalen PS5 geht. Die Antwort war bisher Nein. Laut Sony war der Rechenaufwand schlicht zu hoch. Für QSSR hat man deshalb abgespeckt. Sony nennt zwei Gründe, warum es jetzt klappt: ein schlankeres neuronales Netz und eine von Hand auf die PS5-Hardware abgestimmte Umsetzung. Entstanden ist QSSR im Rahmen von Project Amethyst, der Zusammenarbeit von Sony und AMD rund um KI-Grafik.

QSSR ist kein PSSR für alle. Sony selbst bezeichnet PSSR auf der Pro weiterhin als «Goldstandard». QSSR soll auf der PS5 «spürbare Verbesserungen» bei Bilddetails und Bildstabilität bringen. Wer also auf Pro-Niveau zum Nulltarif gehofft hat, dürfte etwas enttäuscht werden.

Zwei Spiele zum Start

Für «Marvel’s Wolverine» von Insomniac Games und «Ghost of Yōtei» von Sucker Punch Productions ist ab sofort ein Patch verfügbar. QSSR erscheint dort als zusätzliche Grafikoption, man kann es also ausprobieren und vergleichen.

Laut Sony wird QSSR allen PlayStation-Entwicklerinnen und -Entwicklern zur Verfügung gestellt, weitere Titel sollen folgen. Namen oder einen Zeitplan nennt der Beitrag nicht.

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