Die Shelby-Familie ist noch nicht fertig mit Birmingham. Nach dem Netflix-Film «Peaky Blinders: The Immortal Man» bekommt das Gangster-Epos eine direkte Fortsetzung als Serie – inklusive neuer Hauptfiguren, Zeitsprung und frischer Besetzung.
Im Zentrum stehen diesmal Duke Shelby und Charles Shelby, gespielt von Jamie Bell («King Kong» 2005) und Charlie Heaton («Stranger Things»). Die Handlung springt in die frühen 1950er-Jahre, also in ein Birmingham, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg neu erfindet – oder daran zugrunde geht.
Steven Knight bleibt am Steuer
Erfinder Steven Knight entwickelt die Serie erneut selbst. Laut Netflix sind gleich zwei neue Staffeln mit je sechs Episoden geplant. Knight beschreibt die neue Serie als «neue Ära» für «Peaky Blinders». Statt Tommy Shelby steht nun die nächste Generation im Mittelpunkt – mit denselben Familienproblemen, aber in einem anderen historischen Kontext.
Worum geht’s?
Die offizielle Synopsis klingt ungefähr so: Der Wiederaufbau Birminghams wird zum brutalen Machtkampf. Im Zentrum steht Duke Shelby – älter, gefährlicher und ehrgeiziger als zuvor. Sein Halbbruder Charles dagegen versucht offenbar, dem Shelby-Erbe zu entkommen. Nach Kriegseinsätzen hinter feindlichen Linien will er ein normales Leben führen. Die Frage ist nur: Funktioniert das überhaupt, wenn dein Nachname Shelby ist?
Die Produktion läuft bereits in Birmingham. Einen Starttermin gibt es noch nicht.
Meinung:
Obwohl ich den «abschliessenden» Film noch nicht gesehen habe, bin ich doch etwas überrascht, dass Netflix bereits eine Fortsetzung der Reihe ankündigt. Für meinen Geschmack hat die Serie gerade in den letzten Staffeln etwas an Dampf verloren – und damit auch mein Interesse. Tatsächlich scheint die Faszination der Gangster-Familie nach wie vor hoch zu sein.