Mit «Assassin’s Creed: Black Flag Resynced» holt Ubisoft Anfang Juli einen der beliebtesten Teile der Reihe als Remake zurück – technisch aufpoliert, spielerisch modernisiert und mit neuen Inhalten ergänzt (Mehr dazu hier). Gleichzeitig wird aber kräftig ausgemistet. Der Multiplayer fehlt, die Erweiterung «Schrei nach Freiheit» ebenfalls.
Und wie Game Director Richard Knight jüngst bekannt gab, wurde auch die Gegenwarts-Story rund um Desmond Miles und Abstergo komplett gestrichen. Leute, die das Originalspiel noch in Erinnerung haben, wissen vielleicht noch, dass die Hauptstory im karibischen Piratensetting gelegentlich unterbrochen wurde und uns in die Gegenwart und in den Körper eines Gameprogrammierers geworfen hat, der den finsteren Machenschaften von Abstergo auf der Spur ist.
Wie zuerst bei GamesRadar berichtet wurde, erklärte Game Director Richard Knight, dass die alten Gegenwarts-Abschnitte aus heutiger Sicht schlicht nicht mehr relevant seien. Die Geschichte um Desmond habe ihren Höhepunkt bereits in «Assassin’s Creed III» erreicht. Für ein Publikum im Jahr 2026 wolle man deshalb einen anderen Fokus setzen.
Einen alten Zopf abschneiden
Ubisoft argumentiert nun: Wer heute mit Spielen wie «Assassin’s Creed Shadows» oder «Assassin’s Creed Mirage» eingestiegen ist, hat kaum noch Bezug zu Desmonds Geschichte. Statt alte Story-Fäden künstlich weiterzuschleppen, wolle man «Black Flag» als modernes Assassin’s-Creed-Erlebnis neu erzählen.
Ganz verschwunden ist die Meta-Ebene trotzdem nicht. Statt langer Abschnitte ausserhalb des Animus setzt Ubisoft offenbar auf optionale «Risse» in der Spielwelt. Diese sollen zusätzliche Lore liefern, ohne das eigentliche Piraten-Abenteuer ständig zu unterbrechen.
Wie die Änderung ankommt, sehen wir dann ab dem 9. Juli. Dann erscheint «Assassin’s Creed: Black Flag Resynced» auf allen gängigen Plattformen.
Kaufe dir «Assassin’s Creed Black Flag Resynced» jetzt auf Amazon. Für dich entstehen keine Mehrkosten, aber wir erhalten eine kleine Provision, die hilft, unseren Blog zu betreiben.
Meinung:
Tatsächlich fand ich die Gegenwartsabschnitte in der Reihe nie so störend, wie andere Fans. Allerdings merkte man mit jedem Teil deutlicher, dass sie inhaltlich kaum noch Gewicht hatten. Dass sie nun im Remake gestrichen werden, finde ich darum verschmerzbar, obschon ich ziemlich viel Spass hatte, durch die Gameentwickler-Büros zu schlendern und die ganzen Easter Eggs aufzustöbern.
