Nach drei Staffeln ist Schluss – zumindest im Serienformat. Heartstopper wird mit einem Spielfilm abgeschlossen. «Heartstopper Forever» startet am 17. Juli auf Netflix und soll die Geschichte von Nick und Charlie zu Ende erzählen, wie Netflix in einer Medienmitteilung schreibt.
Vier Jahre nach Staffel eins zieht die Serie einen Schlussstrich – allerdings in Filmform. «Heartstopper Forever» knüpft direkt an die Ereignisse von Staffel drei an.
Nick (Kit Connor) und Charlie (Joe Locke) sind zwar enger denn je, stehen aber vor einer ziemlich realen Herausforderung: Fernbeziehung. Nick bereitet sich auf die Uni vor, während Charlie in der Schule seinen eigenen Weg findet.
Die Frage dahinter ist simpel – und ziemlich universell: Hält die erste grosse Liebe auch dann, wenn sich das Leben verändert?
Erwachsenwerden, aber ohne Kitsch
Geschrieben wurde der Film erneut von Alice Oseman, die auch die gleichnamige Graphic Novel erschaffen hat. Laut einer Ankündigung auf Tudum (Netflix’ eigener Plattform) soll der Film Themen wie Zeit, Erinnerung und Veränderung ins Zentrum stellen – also weniger Highschool-Romantik, mehr «Was kommt danach?».
Das passt zur Entwicklung der Serie: Statt grosser Dramen setzte «Heartstopper» immer auf leise, alltägliche Momente. Genau das soll auch im Finale bleiben – inklusive der «gewöhnlichen Magie» des Alltags, wie Autorin Oseman es beschreibt.
Dass Serien mit einem Film enden, ist kein Zufall. Streaming-Plattformen setzen immer öfter auf kompakte Abschlüsse statt zusätzlicher Staffeln. Jüngst hat Netflix beispielsweise die Serie «Peaky Blinders» mit einem Spielfilm zum Abschluss gebracht.
Obwohl die «Heartstopper»-Reise für Hauptdarsteller damit zu Ende geht, hat der Jungdarsteller schon den nächsten Kracher an Land gezogen. Connor wird eine Hauptrolle in der Videospielverfilmung «Elden Ring» spielen.
Kaufe dir die Graphic Novel «Heartstopper Volume 1» jetzt auf Amazon. Für dich entstehen keine Mehrkosten, aber wir erhalten eine kleine Provision, die hilft, unseren Blog zu betreiben.
Meinung
Ob «Heartstopper Forever» dem Hype gerecht wird, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Erwartungen sind hoch – gerade weil die Serie für mich viel war als nur eine Teenie-Romanze. Mir hat die ruhige, unaufgeregte und beinahe intime Atmosphäre sehr zugesagt. Trotz teils schwerer Themen und traurigen Momenten ist «Heartstopper» für mich Wohlfühl-Unterhaltung. Fast wie Zuckerwatte an einem lauen Sommerabend.
Auf den Film bin ich jedenfalls gespannt. Die Serie abzuschliessen halte ich zumindest für eine gute Idee. Lieber jetzt aufhören, als die Serie weiter in die Länge zu ziehen, bis die liebevoll gestaltete Welt und Figuren ihren Reiz verlieren.
