Erst vor wenigen Wochen kamen PlayStation-Spieler erstmals in den Genuss des kultigen Xbox-Spiels «Halo», das als Remake plattformübergreifend erschien.
Nun bahnt sich bei Microsoft der nächste Knüller an. Ein spannender und ein schlechter.
Halo geht an Activision
Künftig soll das «Call of Duty»-Studio Activision für das nächste «Halo» ein eigenes Team aufbauen. Dieses soll laut Xbox unabhängig von der laufenden Entwicklung und den Plänen für «Call of Duty» arbeiten. Halo Studios selbst bleibt zwar bestehen, allerdings nur mit einem kleinen Team, das sich um die Community und bereits veröffentlichte Spiele kümmern soll.
Damit landet eine der Marken, die Xbox überhaupt erst gross gemacht haben, bei jenem Publisher, den Microsoft 2023 im Rahmen der milliardenschweren Übernahme von Activision Blizzard ins eigene Haus geholt hatte.
Was Activision mit «Halo» konkret vorhat, bleibt vorerst offen. Microsoft nennt weder einen Veröffentlichungstermin noch Details zum Spiel. Ebenfalls unklar ist, ob es sich um einen kompletten Neustart handeln könnte oder wie «Halo» langfristig neben «Call of Duty» positioniert wird.
Microsoft streicht Stellen
Microsoft setzt den grossen Umbau seiner Gaming-Sparte fort. Wie Xbox in einer Mitteilung an die Mitarbeitenden bekannt gegeben hat, fallen weitere 268 Stellen weg. Betroffen sind Halo Studios, andere First-Party-Studios sowie Management- und zentrale Funktionen innerhalb der Xbox Game Studios.
Die 268 gestrichenen Stellen sind Teil eines wesentlich grösseren Spar- und Umbauprogramms. Bereits im Juli hatte die neue Xbox-Chefin Asha Sharma angekündigt, im Geschäftsjahr rund 3200 Stellen abzubauen. Damals wurden rund 1600 Stellen unmittelbar gestrichen. Microsoft begründete den Schritt unter anderem mit zu hohen Kosten, schwachem Wachstum und einer zu komplex gewordenen Organisation.

