Aufgrund eines Fauxpas sind bereits vor der offiziellen Weltpremiere erste Pressebilder der Elektro-Limousine BMW i3 im Internet aufgetaucht. Doch nicht nur BMW hat eine spannende Neuheit in petto: Auch Mercedes-Benz wird in Kürze die neue, vollelektrische C-Klasse EQ vorstellen. Damit ist das Rennen um die Gunst in der Premium-Mittelklasse eröffnet.
Es ist wenig überraschend, dass sich Mercedes-Benz nur wenige Tage vor der Weltpremiere des BMW i3 nun zur neuen C-Klasse EQ zu Wort meldet und erste Details dazu preisgibt. Die C-Klasse EQ wird demnach mit einer grossen 94-kWh-Batterie (NMC) ausgestattet sein. Laut Mercedes reicht diese für eine Reichweite von bis zu 750 Kilometern. Damit dürfte sie unter der Reichweite des BMW i3 liegen.
Dank der MB.EA-Plattform kann die C-Klasse EQ von einer 800-Volt-Architektur profitieren. Das spiegelt sich insbesondere in der Ladeleistung wider, die bis zu 330 kW beträgt. Mit anderen Worten: In nur zehn Minuten lassen sich etwa 300 Kilometer nachladen. Damit ist die neue C-Klasse dem Mitbewerber BMW i3 ebenbürtig und erreicht eine ähnlich hohe Ladeleistung.
Die C-Klasse in der Ausführung C 400 e 4matic wird eine Systemleistung von 350 kW (476 PS) bieten. Diese verteilt sich auf zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse. Auch in dieser Hinsicht ähneln sich die C-Klasse und der BMW i3 sehr. Der vollelektrische BMW 3er wird eine Systemleistung von 345 kW (469 PS) bieten. So oder so: Beide Modelle werden mehr als genügend Leistung auf den Asphalt bringen.
Die neue C-Klasse EQ soll im Laufe des Jahres auf den Markt kommen. Die offizielle Weltpremiere dürfte in den kommenden Wochen anstehen. Preislich geht es wohl um die 70.000 Euro los.
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