Ultradünne Smartphones galten im letzten Jahr als das nächste grosse Ding in der Smartphone-Branche. Doch die Realität sieht bislang anders aus. Weder Apple noch Samsung konnten mit ihren ultradünnen Modellen die erhoffte Begeisterung auslösen. Die Verkaufszahlen blieben hinter den hohen Erwartungen zurück. Während Samsung die Entwicklung zumindest vorerst eingestellt hat, scheint Apple diesen Formfaktor noch nicht komplett aufgegeben zu haben.
Wie der gut informierte Mark Gurman von Bloomberg erfahren hat, plant Apple, das iPhone Air 2 Anfang 2027 auf den Markt zu bringen. Um die Verkaufszahlen der nächsten Generation des ultradünnen Smartphones doch noch in die richtige Richtung zu lenken, sind offenbar einige Optimierungen geplant. Im Fokus stehen dabei die Kamera und die Akkulaufzeit. In beiden Punkten konnte das iPhone Air nicht vollends überzeugen.

iPhone Air 2 soll zwei wichtige Optimierungen erhalten
Insbesondere das Kamera-Setup wurde kritisiert. Beim iPhone Air setzte das Unternehmen auf einen einzigen Kamerasensor. Es gab weder eine Ultraweitwinkelkamera noch eine Telekamera, wie sie in diesem Preissegment sonst üblich sind. Das hat Apple nun angeblich eingesehen. Das iPhone Air 2 soll neben der Hauptkamera auch eine Ultraweitwinkelkamera erhalten.
Aufgrund der ultradünnen Bauweise und des Verzichts auf Kohlenstoff-Silizium-Akkus konnte das iPhone Air nicht mit der Akkulaufzeit anderer iPhone-Modelle mithalten. Zwar gelang es Apple, dennoch respektable Laufzeiten zu erreichen, das Niveau eines iPhone 17 oder gar iPhone 17 Pro wurde jedoch nicht erreicht. Auch an diesem Punkt möchte Apple beim iPhone Air 2 Fortschritte erzielen. Unklar ist jedoch, wie genau das gelingen soll.
iPhone Air 2: Schneller Chipsatz, hoher Preis
Der Bloomberg-Redakteur Mark Gurman nennt ausserdem, dass das kommende iPhone Air 2 den A20 Pro-Chipsatz von Apple sowie 12 GB Arbeitsspeicher erhalten wird. Apple dürfte diesen Chipsatz erstmals bei den iPhone-18-Pro-Modellen im Herbst vorstellen. Gurman gibt keine weiteren Details darüber preis, ob sonst noch weitere Optimierungen, etwa beim Display, geplant sind.
Das iPhone Air startete mit einer unverbindlichen Preisempfehlung ab 999 Franken. Viel Geld für ein Smartphone, das technisch teilweise sogar dem rund 200 Franken günstigeren iPhone 17 unterlegen ist. Der Preis und die abgespeckte Ausstattung dürften die wichtigsten Gründe dafür sein, dass sich das erste iPhone Air nicht wie gewünscht verkauft hat.
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