Vor gut einem Monat brachte Google die Pixel 11-Serie auf den Markt. Ein Modell fehlte allerdings noch: Das günstigere Mittelklasse-Smartphone Pixel 11a erscheint wie gewohnt erst zu einem späteren Zeitpunkt. So kam bereits das Pixel 10a erst im März 2026 in den Handel. Für den Nachfolger wird ein ähnlicher Zeitraum erwartet. Nun zeigt sich das kommende Pixel 11a erstmals auf Renderbildern.
Die Renderbilder basieren auf CAD-Zeichnungen und wurden exklusiv von Android Headlines veröffentlicht. Wer beim neuen Modell mit einem überarbeiteten Design gerechnet hat, dürfte enttäuscht werden: Das Pixel 11a sieht seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich. Einerseits ist das wegen des nahezu flachen Kamerabuckels durchaus positiv zu bewerten. Andererseits wirken die weiterhin sehr breiten Displayränder im Jahr 2027 nicht mehr zeitgemäss.
Pixel 11a: Google verzichtet auf alte Hardware
Immerhin tut sich unter der Haube deutlich mehr. Während im Pixel 10a noch der ältere Tensor G4-Chipsatz aus der Pixel 9-Serie zum Einsatz kommt, soll das Pixel 11a den aktuellen Tensor G6 erhalten. Damit würde im günstigeren Modell derselbe Prozessor stecken wie in den Pro-Modellen der Pixel 11-Serie. Auch das vergleichsweise energiehungrige Exynos-Modem soll Google durch eine Lösung von MediaTek ersetzen. Das lässt auf eine bessere Akkulaufzeit hoffen. Darüber hinaus werden 8 GB Arbeitsspeicher und der Titan-M3-Sicherheitschip erwartet.
Das Pixel 11a misst 153,46 × 72,35 × 9,0 Millimeter und ist damit praktisch gleich gross wie sein Vorgänger. Unverändert bleibt offenbar das 6,3 Zoll grosse OLED-Display mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz. Ein LTPO-Panel mit stufenloser Anpassung ist jedoch nicht verbaut, weshalb lediglich zwischen 60 und 120 Hz gewechselt werden kann. Ganz identisch mit dem Display des Pixel 10a ist das neue Panel dennoch nicht: Google soll die maximale Helligkeit auf 2250 Nits und im High-Brightness-Modus sogar auf bis zu 3350 Nits erhöhen.
Beim Kamera-Setup werden auf dem Datenblatt keine Änderungen erwartet. Demnach soll Google erneut eine 48-Megapixel-Hauptkamera, eine 13-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine Selfie-Kamera mit 10,5 Megapixeln verbauen. Neue Sensoren sind trotz identischer Auflösungen allerdings nicht ausgeschlossen. Beim Akku führen die Kollegen eine Kapazität von 5000 mAh auf.
Google Pixel 11a: Wird das Mittelklasse-Smartphone teurer?
Aufgrund der gestiegenen Speicherpreise, die hauptsächlich auf den anhaltenden KI-Boom zurückzuführen sind, droht auch Googles neuem Mittelklasse-Smartphone eine spürbare Preiserhöhung. Wie stark diese ausfallen könnte, ist bislang nicht bekannt. Zum Vergleich: Das Pixel 10a kostete zum Marktstart 499 Franken mit 128 GB bzw. 599 Franken mit 256 GB Speicher.
Bei den Farben sollen neben Obsidian (Schwarz), Fog (Silber) und Olive (Grün) neu auch eine violette Variante zur Auswahl stehen. Mit einem Marktstart wird Anfang 2027 gerechnet.