Auf der Pressekonferenz auf der IFA in Berlin ging Fritz!-CEO Jan Oetjen auch auf die YouGov-Umfrage zum Vertrauen in europäische und nicht-europäische Routerhersteller ein. Dafür wurden Teilnehmende aus 14 Ländern befragt. Das höchste Misstrauen gilt mit 67 Prozent russischen Herstellern, gefolgt von Herstellern aus China mit 52 Prozent und den USA mit 38 Prozent. Deutlich besser sieht es hinsichtlich Vertrauen bei europäischen Herstellern aus, hier sprechen lediglich 11 Prozent der Befragten ein Misstrauen aus.

Viele Nutzer haben keine Ahnung, woher ihr Router stammt
Das Problem an der ganzen Geschichte ist allerdings, dass viele der Befragten schlichtweg nicht wissen, woher ihre Router eigentlich stammen. So wissen beispielsweise nur 14 Prozent, dass TP-Link ein chinesischer Hersteller ist. 16 Prozent gaben sogar an, dass das Unternehmen aus Europa stammt. Auch bei Netgear, einem US-amerikanischen Unternehmen, war sich fast die Hälfte der Befragten unsicher, woher der Hersteller ursprünglich stammt.

Mehr oder weniger sicher zeigen sich die Befragten auch bei Unternehmen wie Starlink (55 Prozent) und Huawei (77 Prozent). Fritz! wird in Deutschland von 76 Prozent der Befragten korrekt als europäisches Unternehmen eingeordnet. In den 13 weiteren untersuchten europäischen Ländern sieht es hingegen deutlich schlechter aus: Lediglich ein Drittel (34 Prozent) weiss, dass es sich bei Fritz! um ein europäisches Unternehmen handelt.
Auch spannend: Viele der Befragten gehen davon aus, dass die von grossen Providern bereitgestellten Mietgeräte aus europäischer Herstellung stammen. Tatsächlich kommen diese jedoch oftmals nicht aus Europa, sondern aus Asien oder den USA. Angesichts der Tatsache, dass es mehr als der Hälfte der Befragten wichtig ist, dass ihr Netzwerkgerät aus Europa stammt, stimmen diese Zahlen durchaus nachdenklich.
Abgesehen davon, hat Fritz! auch zahlreiche Neuheiten auf der IFA in Berlin vorgestellt und zeigt diese auf dem Messestand. Welche Produkte neu vorgestellt wurden, haben wir in folgendem Artikel bereits zusammengetragen.

