«Silver Pines» spielt sich in der Seitenansicht. Die Atmosphäre ist düster und morbide.
«Silver Pines» spielt sich in der Seitenansicht. Die Atmosphäre ist düster und morbide. | Bild: Team17
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«Silver Pines» ist da: Story, Gameplay und erste Kritiken

Ein Detektiv, eine verlassene Stadt, ein verschwundener Musiker: So spielt sich das Horrorgame «Silver Pines» und so urteilt die Kritik.

Chris Bucher
Chris Bucher

Passend zur gruseligen Jahreszeit gibt es Nachschub für Gamer. Nicht nur «Hellraiser: Revival» hat seinen Weg auf PlayStation und andere Plattformen gefunden, nein, es gibt auch spannende Titel aus dem Indie-Bereich.

Ein besonders vielversprechender Kandidat ist «Silver Pines», das den Vibe der Kult-Serie «Twin Peaks» mit Survival-Horror mischt. Seit dem 8. Oktober ist es auf PS5, Xbox Series X|S, Switch, Switch 2 und PC erhältlich.

Hinter «Silver Pines» steht das Studio Wych Elm, veröffentlicht wird das Spiel von Team17. Im Zentrum steht der Privatermittler Red Walker. Ein mysteriöser Anruf mit der knappen Anweisung «Find Eddie Velvet» schickt ihn nach Silver Pines, eine Stadt, die laut offizieller Beschreibung «halb verlassen, halb vergessen» irgendwo im amerikanischen Niemandsland liegt. Velvet ist Musiker und spurlos verschwunden. Je länger Walker gräbt, desto mehr stösst er auf die dunkle Vergangenheit des Ortes.

Horror in 2,5 Dimensionen

Die Vorbilder hinter dem Game versteckt das Studio nicht. Team17 bewirbt das Spiel selbst als von «Twin Peaks» inspiriert und nennt es einen Liebesbrief an klassischen Survival-Horror. Wer bei einer rot ausgeleuchteten Kleinstadt und Einheimischen, die vor Fremden ihre Geheimnisse hüten, an «Silent Hill» denkt, liegt also ganz richtig.

In «Silver Pines» wird auch mal mit schweren Geschützen auf Gegner geschossen.
In «Silver Pines» wird auch mal mit schweren Geschützen auf Gegner geschossen. | Bild: Team17

Spielerisch ist «Silver Pines» ein Metroidvania: Die Stadt ist eine zusammenhängende Karte voller verschlossener Türen und versteckter Wege, die sich erst mit besseren Werkzeugen und Waffen öffnen. Dazu kommt das klassische Survival-Horror-Paket mit Rätseln, knapper Munition, Medizin und einem Inventar, in dem nie genug Platz ist.

Erste Testberichte sind sehr positiv

Erste Tests sprechen eine grosse Empfehlung für das Horrorspiel aus. Auf Metacritic steht «Silver Pines» (Stand 9. Oktober) bei 85 Punkten, sowohl auf PC (17 Kritiken) als auch auf PlayStation 5 (elf Kritiken). Für Xbox und Switch 2 gibt es noch zu wenige Tests für einen Wert.

Verschiedene Magazine und Plattformen vergeben zwischen 7 Punkten und der Höchstnote. Gelobt werden vor allem Atmosphäre, Art Direction und das Gefühl, tatsächlich zu ermitteln.

Mehrere Tests bemängeln hingegen, dass die Rätsel teils kryptisch sind und das Spiel selten verrät, wie und wo es weitergeht. Am gemotzt wird über das Kampfsystem. Es gilt als eher oberflächlich, man kann beim Zielen nicht laufen, und ein Nachlade-Minispiel störe gerade in Bosskämpfen. PlayStation Universe merkt zudem an, dass der Horror weniger schwer wiegt, als man erwarten könnte.

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