Zach Creggers «Resident Evil» hat es geschafft. Der Horrorfilm ist die erfolgreichste Realverfilmung der beliebten Game-Reihe. Dank eines starken Kinostarts in China hat der Film inzwischen weltweit über 320 Millionen US-Dollar eingespielt und damit den bisherigen Spitzenreiter «Resident Evil: The Final Chapter» überholt.
Schon nach dem ersten Wochenende zeichnete sich ab, dass Zach Creggers («Barbarian», «Weapons») Gameverfilmung an den Kinokassen einiges reissen könnte. Mit einem weltweiten Startwochenende von 108,3 Millionen US-Dollar stellte der Horrorfilm bereits einen Franchise-Rekord auf.
China lässt die Kasse klingeln
Wie aktuelle Zahlen von «Box Office Mojo» zeigen, hat Creggers Neuinterpretation weltweit inzwischen über 320 Millionen US-Dollar eingespielt. Einen entscheidenden Anteil daran hat China, wo der Film erst vergangene Woche angelaufen ist. Allein dort wurden über 40 Millionen Dollar umgesetzt.
Damit zieht der Film an «Resident Evil: The Final Chapter» vorbei. Der letzte Teil der Filmreihe mit Milla Jovovich spielte weltweit rund 312 Millionen Dollar ein und hielt den Rekord seither.
So viel haben die bisherigen «Resident Evil»-Filme eingespielt
Mit dem neuen Rekord setzt sich Creggers Film an die Spitze der insgesamt acht Realverfilmungen. Hier habe ich eine Übersicht der weltweiten Kinoeinnahmen zusammengebastelt. Die Beträge sind gerundet und nicht an die Inflation angepasst.
Film | Weltweites Einspielergebnis |
|---|---|
«Resident Evil» (2026) | über 320 Mio. $ |
«Resident Evil: The Final Chapter» (2016/17) | 312,2 Mio. $ |
«Resident Evil: Afterlife» (2010) | 300,2 Mio. $ |
«Resident Evil: Retribution» (2012) | 240,2 Mio. $ |
«Resident Evil: Extinction» (2007) | 147,7 Mio. $ |
«Resident Evil: Apocalypse» (2004) | 129,4 Mio. $ |
«Resident Evil» (2002) | 102,4 Mio. $ |
«Resident Evil: Welcome to Raccoon City» (2021) | 42 Mio. $ |
Noch kein Ende in Sicht
Mit einem geschätzten Produktionsbudget von rund 80 Millionen Dollar war Creggers «Resident Evil» kein günstiger Film. Aber gemessen an den bisherigen Einnahmen dürfte sich die Produktion für Sony und Constantin Films dennoch bezahlt gemacht haben.
Wie hoch der tatsächliche Gewinn ausfällt, lässt sich allerdings noch nicht sagen. Schliesslich gehen noch Teile der Einnahmen an die Kinos. Auch die Marketingkosten müssen berücksichtigt werden.
Hinzu kommt: Noch läuft der Film im Kino. Der bisherige Rekord ist also erst eine Zwischenstation. Wie weit Creggers Film die Messlatte für allfällige weitere «Resident Evil»-Filme – und seien wir ehrlich, die sind so sicher wie der Virusausbruch in Raccoon City –, bleibt abzuwarten.