Chandler Riggs hat einen eigenen Fanfilm zu «Resident Evil 7» realisiert.
Chandler Riggs hat einen eigenen Fanfilm zu «Resident Evil 7» realisiert. | Bild. Screenshot Teasr
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«The Walking Dead»-Star dreht seinen eigenen «Resident Evil»-Film

Chandler Riggs, bekannt als Carl aus «The Walking Dead», hat einen Fanfilm zu «Resident Evil 7: Biohazard» gedreht. Er selbst spielt Ethan Winters und nimmt sich den berüchtigten Garagenkampf gegen Jack Baker vor.

Chris Bucher
Chris Bucher

Fans von «Resident Evil» haben es dieses Jahr gut. Nicht nur kam mit «Resident Evil 9: Requiem» ein neuer Hauptteil der beliebten Horrorgame-Reihe raus. Seit September läuft auch Zach Creggers Film-Reboot – mit durchschlagendem Erfolg.

In wenigen Tagen kommt bereits ein neuer Film aus dem «Resident Evil»-Universum raus. Inszeniert wird er von jemandem, der jede Menge Erfahrung mit Zombies hat: Chandler Riggs, bekannt als «Carl» aus der TV-Serie «The Walking Dead». Dazu gibt es einen ersten Teaser:

Der Kurzfilm heisst schlicht «Biohazard» und dauert rund 20 Minuten. Riggs hat ihn geschrieben, inszeniert und spielt die Hauptrolle. Inhaltlich konzentriert er sich auf den bekannten Kampf zwischen Ethan Winters und dem unsterblich scheinenden Jack Baker in der Garage des Baker-Anwesens.

Cast aus «Walking Dead»-Veteranen

Jack Baker wird von Jason Douglas gespielt, mit dem Riggs schon bei «The Walking Dead» vor der Kamera stand. Ausserdem dabei sind Mary Rachel Quinn («Outer Banks»), Eugenie Bondurant («The Conjuring: The Devil Made Me Do It»), Johnathan O'Neil («The Pitt») und Newcomer Sam Coyles.

Gedreht wurde nicht im Studio, sondern in einer echten Location, wie es im Beschrieb des Teasers heisst. Das Team hat laut Produktionsangaben mehrere Tage lang die ursprüngliche Zigarrenfabrik von Arturo Fuente in Tampa Bay in einen Teil des Baker-Anwesens umgebaut.

Ego-Sicht oder nicht?

Gegenüber IGN sagte Riggs, das sei für ihn «absolut einschüchternd» gewesen, die Hauptrolle als Ethan Winters zu spielen. Denn im Game spielt man aus Winters Perspektive – die Hauptfigur bleibt damit gesichtslos.

Riggs habe lange hin und her überlegt, ob man den ganzen Film in der Ich-Perspektive drehen oder Ethans Gesicht irgendwie vermeiden könne. Am Ende sei er zum Schluss gekommen: Wer ein breiteres Publikum erreichen will, also nicht nur Leute, die das Spiel kennen, müsse diese Regel brechen. «Hopefully people are okay with it», so Riggs.

Riggs betont allerdings, sein Projekt sei aus purer Liebe zum Spiel entstanden, nicht wegen Ruhm oder Anerkennung. Er habe diesen Moment einfach auf den Bildschirm bringen wollen.

Ganz ohne Ambitionen ist er trotzdem nicht. Chandler Riggs würde gerne irgendwann einen abendfüllenden Film zu «Resident Evil 7» machen. Und falls Cregger in das Franchise zurückkehren möchte – was trotz des Erfolgs seines Films nach eigenen Aussagen eher unwahrscheinlich ist –, wäre Riggs gerne bei einem weiteren Film dabei.

Chandler Riggs Fanfilm «Biohazard» soll bereits am 14. Oktober online gehen. Auf welcher Plattform ist noch unklar, allerdings dürfte YouTube als gesetzt gelten.

Meinung:

Für all diejenigen, denen Creggers «Resident Evil» zu weit weg von den Spielen war, dürften mit Riggs «Biohazard» glücklicher werden. Anhand des Teasers scheinen Riggs und sein Team die Stimmung des Spiels gut zu treffen.

Und das es Fanfilme gibt, die durchaus mit grossen Produktionen mithalten können, wissen wir spätestens seit «Uncharted» mit Nathan Fillion und Stephen Lang, der meiner Meinung nach besser und unterhaltsamer ist als der ganze Kinofilm mit Tom Holland.

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