Heute feierte das kompakte Elektro-SUV Skoda Epiq in Zürich seine Weltpremiere. Die Wahl der Location war dabei kein Zufall: Aktuell findet in der Schweiz die Eishockey-Weltmeisterschaft statt, bei der Skoda als einer der Hauptsponsoren auftritt. Während die technischen Spezifikationen des neuen Stromers grösstenteils bereits im Vorfeld bekannt waren, fehlten bislang zwei entscheidende Details: Bilder ohne Tarnkleid und der offizielle Preis. Beides hat Skoda heute endlich gelüftet.
Mit dem erschwinglichen Epiq möchte Skoda eine noch bereitere Kundengruppe ansprechen. In der Schweiz wird der Epiq voraussichtlich ab CHF 25’900 bzw. in Deutschland für 25.900 Euro erhältlich sein. Kurz nach der Markteinführung wird der Skoda Epiq zunächst als limitierte First Edition erhältlich sein. Sie basiert auf der Ausstattungsvariante Selection und ist ausschliesslich mit dem leistungsstärksten Antrieb erhältlich. Im Interieur und Exterieur wird die Fist Edition über eigene spezifische Designelemente verfügen.
In der Schweiz kann ab sofort der Skoda Epiq in der First Edition sowie in der Selection 55 vorbestellt werden. Preislich gehts ab CHF 37’800 los. Das Einstiegsmodell Epiq 35 wird zumindest in Deutschland erst gegen Ende September 2026 bestellt werden können. Es ist davon auszugehen, dass zu einem ähnlichen Zeitpunkt die Bestellungen auch aus der Schweiz möglich sein werden.

Skoda Epiq: Diese drei Varianten stehen zur Auswahl
Der Epiq wird in den Varianten Epiq 35, Epiq 40 und Epiq 55 erhältlich sein. Das Topmodell, der Epiq 55, verfügt über einen 155 kW starken Antrieb mit einem maximalen Drehmoment von 290 Nm. Damit beschleunigt er in 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Integriert ist eine NMC-Batterie mit 55 kWh (51,7 kWh netto), die eine Reichweite von bis zu 430 Kilometern ermöglicht. Am Schnelllader sind bis zu 133 kW möglich. Ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent dauert somit 23 Minuten.
Das Einsteigermodell Epiq 35 für voraussichtlich CHF 25’900 bzw. 25.900 Euro, bietet eine Leistung von 85 kW bei einem maximalen Drehmoment von 267 Nm. Das mittlere Modell Epiq 40 verfügt über eine leicht höhere Leistung von 90 kW bei ebenso 267 Nm Drehmoment. Sowohl im Epiq 35 als auch im Epiq 40 kommt eine LFP-Batterie mit 38,5 kWh (37 kWh netto) zum Einsatz, die eine maximale Reichweite von 315 Kilometern ermöglicht.
Die maximale Ladeleistung am Schnelllader ist bei der günstigsten Variante auf 50 kW limitiert. Etwas schneller lädt die Variante Epiq 40 mit 90 kW. Die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent für den Epiq 40 gibt Skoda mit 28 Minuten an. Für das preiswerteste Modell sind die Daten noch nicht spezifiziert. Alle drei Varianten lassen sich über eine Wallbox (AC) mit maximal 11 kW aufladen.

Kompakt, aber geräumig
Der Skoda Epiq bietet ein Kofferraumvolumen von 475 Litern. Mit umgeklappten Rücksitzen erhöht sich das Volumen auf 1344 Liter. Die von Skoda bekannten "Simply Clever"-Lösungen, wie Haken für Taschen, Cargo-Elemente z ur Sicherung der Ladung und ein verstecktes Fach unter dem Ladeboden gehören zum Standard-Repertoire des City-Stromers.
Im Gegensatz zum VW ID. Polo oder Cupra Raval verfügt der Skoda Epiq nur ein kleines 5,3-Zoll-Kombiinstrument. Dafür bekommt auch Skodas kompakter Stromer das neue 13,1 Zoll Touchscreen-Display. Da auch der Epiq auf der MEB+-Plattform basiert, gibts auch hier das neue Android-basierte Infotainmentsystem, das auch über einen eigenen App-Store verfügt.

Skoda Epiq: Die technischen Daten auf einen Blick
