Seat vor dem Aus: Bis dahin soll die Marke verschwinden
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Seat vor dem Aus: Bis dahin soll die Marke verschwinden

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Wie geht es weiter mit Seat? Kurz gesagt: gar nicht. Aber der Reihe nach. Der VW-Konzern hat heute per Pressemitteilung bestätigt, dass der Zukunftsplan 2030 vom Aufsichtsrat genehmigt wurde. Darin wird zwar vieles zur künftigen Ausrichtung des Konzerns aufgeführt, doch zur Zukunft von Seat – oder eben deren Ende – findet sich kein Wort.

Licht ins Dunkel bringt nun das britische Automagazin Autocar. Das Magazin beruft sich auf interne Dokumente des VW-Konzerns und berichtet, dass Seat offenbar zu den ersten Marken gehören wird, die im Zuge der Neuausrichtung nicht mehr weitergeführt wird. Der VW-Konzern sieht offenbar keine Zukunft darin, den spanischen Autohersteller parallel zur Marke Cupra weiterzuführen.

Die 76-jährige Geschichte von Seat soll spätestens 2030 zu Ende gehen. Bereits ab Ende 2029 soll die Marke schrittweise eingestellt werden. Wie es mit den bisherigen Seat-Modellen weitergeht, ist bislang nicht bekannt. Mit neuen Seat-Modellen, insbesondere einem Elektroauto, muss jedenfalls nicht mehr gerechnet werden. Fest steht laut den vorliegenden Informationen jedoch, dass Cupra als eigentliche Schwestermarke von Seat bestehen bleiben soll.

Nachvollziehbar, denn Cupra verkauft sich letztlich besser als Seat und erzielt zudem eine höhere Gewinnmarge. Hinzu kommt, dass sich der VW-Konzern mit seiner Vielzahl an Marken zunehmend selbst im Weg steht.