Gute Nachrichten für Sci-Fi-Fans: Die Kultserie «Firefly» soll ein Comeback feiern – diesmal als Animationsserie. Angestossen hat das Projekt niemand Geringeres als Hauptdarsteller Nathan Fillion selbst. Noch steckt alles in einer frühen Phase, aber erste Details sind bereits bekannt.
Fillion machte die Ankündigung in einem Instagram-Video – gemeinsam mit mehreren ehemaligen Cast-Mitgliedern. Auch an der Comic-Convention «Awesome Con» in Washington wurde das Projekt thematisiert.
Die neue Serie entsteht bei 20th Television Animation, das die Rechte an der Marke hält. Produziert wird sie über Fillions Firma Collision33. Für das Drehbuch und die kreative Leitung sind Tara Butters und Marc Guggenheim verantwortlich – beide keine Unbekannten im Seriengeschäft («Agent Carter», «Arrow»).
Ein fertiges Skript existiert bereits, ebenso erste Konzeptzeichnungen – entwickelt zusammen mit dem Studio ShadowMachine, das schon mehrfach mit Oscar- und Emmy-prämierten Projekten aufgefallen ist.
Mit Segen des Schöpfers – aber ohne ihn?
Laut Fillion hat auch Joss Whedon, der «Firefly» ursprünglich erfunden hat, dem Projekt seinen Segen gegeben. Ob und wie stark er tatsächlich involviert ist, bleibt allerdings offen.
Whedons Name ist eng mit der Serie verknüpft – gleichzeitig aber auch umstritten. Der Regisseur von «Avengers» und «Justice League» geriet aufgrund von Belästigungsvorwürfen und angeblich aggressivem Verhalten am Filmset in Verruf.
«Firefly» war 2002 ein klassischer Fall von zu früh abgesetzt: nur elf Episoden, mässige Einschaltquoten – und trotzdem wuchs die Serie später dank DVD und Streaming zur Kultmarke. Der Spielfilm «Serenity» diente später quasi als Finale der Serie. Trotzdem äusserten Fans immer wieder den Wunsch, eine Fortsetzung zu wollen.
Ob es Fillion nun schafft, diesen Wunsch zu erfüllen, bleibt abzuwarten. Noch ist das Projekt nicht verkauft, sondern wird aktuell potenziellen Abnehmern vorgestellt. Ob es tatsächlich produziert wird, ist also offen.