BYD zeigt 2027 sein erstes Auto mit «Wunderbatterie»
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BYD zeigt 2027 sein erstes Auto mit «Wunderbatterie»

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Feststoffbatterien gelten in der Elektromobilität als eine Art heiliger Gral. Sie versprechen höhere Energiedichten, kürzere Ladezeiten und mehr Sicherheit als herkömmliche Batterien. Besonders die höhere Energiedichte wird häufig als entscheidendes Argument für Feststoffbatterien genannt, da sie bei gleicher Baugrösse und gleichem Gewicht deutlich mehr Energie speichern können.

In allzu weiter Ferne liegen die ersten serienreifen Feststoffbatterien nicht mehr. Immer mehr Hersteller verkünden erfreuliche Fortschritte bei der Entwicklung, darunter nun auch BYD. Der chinesische Hersteller von Elektroautos und Batterien hat nun ein erstes fahrbares Modell mit Feststoffbatterie für 2027 angekündigt. BYDs Stella Li betont aber gleichzeitig, dass es sich dabei nicht um ein kaufbares Auto handelt.

Zunächst soll die Feststoffbatterie in einem Fahrzeug der BYD-Premiummarke Yangwang zum Einsatz kommen. Die Marke soll in Kürze parallel zu BYD und Denza auch in Europa starten. Das angekündigte Fahrzeug mit Feststoffbatterie wird vorerst jedoch nicht zum Verkauf angeboten. Vielmehr handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das im kommenden Jahr vorgestellt werden soll. Mit einem serienreifen Modell ist hingegen erst in zwei bis drei Jahren zu rechnen.

Feststoffbatterien sind in der Produktion derzeit noch extrem teuer. Daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern. Sobald die Produktionskosten sinken, könnten die ersten Serienmodelle auf den Markt kommen – zunächst allerdings kaum im günstigen Segment. Zum Start dürften die neuen «Wunderbatterien» vor allem Premiumfahrzeugen vorbehalten bleiben. Ob und wann die Technologie auch in der Mittelklasse Einzug hält, ist derzeit noch völlig offen.