Vor allem die erste Generation der ID-Modelle von VW erntete viel Kritik für ihr Cockpit. Es gab zu viel Plastik und die Touch-Tasten waren schlecht zu bedienen. Zwar hat der deutsche Autobauer bei den darauffolgenden Facelifts nachgebessert, doch so richtig glücklich wurde damit trotzdem niemand. Mit dem ID. Polo, der voraussichtlich im Mai 2026 sein Debüt feiern wird, führt VW eine runderneuerte Cockpit-Generation ein.
Und das, was VW auf den ersten Bildern aus dem Cockpit des kommenden ID. Polo zeigt, weiss zu überzeugen. Im Cockpit gibt es jetzt wieder echte Tasten und Schalter, und die Materialien sehen auf den Pressebildern zumindest wertiger aus. Zusammengefasst: VW scheint auf die Kritik gehört zu haben und macht mit dem ID. Polo einen wichtigen Schritt nach vorn.


Galerie: VW
Mit der neuen Designsprache „Pure Positive“ verspricht VW eine deutlich angenehmere Haptik aller Flächen, Tasten, Regler und Griffe. Diese sollen für eine einladende und freundliche Atmosphäre sorgen. Details wie stoffbespannte Oberflächen auf dem Armaturenbrett und den Türverkleidungen sollen darüber hinaus dem hohen Qualitätsniveau gerecht werden. Die zentralen Bausteine für eine intuitivere Bedienung sind:
- Displays mit klaren Informationen und aufgeräumten Menüstrukturen
- mehr Tasten für Direktfunktionen
- ein Multifunktionslenkrad mit klarer Tastensteuerung
- die Übernahme gewohnter VW-Bedienmuster


Galerie: VW
Neben dem runderneuerten Cockpit gibt es auch unter der Haube neue Technik. Beim ID. Polo setzt VW auf eine überarbeitete Elektro-Plattform inklusive neuer Batterietechnologie. Damit könnte es dem Unternehmen durchaus gelingen, den Anschluss an die Konkurrenz wiederzufinden. Insbesondere, wenn VW sein Preisversprechen halten kann.
Doch da gibt es einen kleinen Haken: Wie es zuletzt aus Branchenquellen hiess, könnte sich das preiswerteste Modell für 25000 Franken bzw. 25.000 Euro noch etwas verzögern. Zunächst sollen die teureren Modelle mit Preisen um die 30000 Franken erhältlich sein.