Samsung Galaxy S27 Ultra: Nach Jahren Stillstand kommt jetzt der grosse Umbruch?
Das Galaxy S26 Ultra stellt eher Modellpflege dar | Bild: Samsung
Gerüchte Samsung Smartphone

Samsung Galaxy S27 Ultra: Nach Jahren Stillstand kommt jetzt der grosse Umbruch?

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Vor wenigen Tagen hat Samsung die neue Galaxy S26-Serie offiziell vorgestellt. Wer auf einen grossen Sprung bei der Hardware gehofft hat, wird jedoch enttäuscht. Zwar erhalten alle drei Modelle kleinere Upgrades, darunter leistungsfähigere Chipsätze und neue Softwarefunktionen, doch vor allem bei der Kamera und dem Akku gerät Samsung von Jahr zu Jahr mehr ins Hintertreffen.

Zwar ist eine Vorstellung der Galaxy S27-Serie noch in weiter Ferne, doch wie zu erwarten kursieren bereits jetzt zahlreiche Gerüchte zu den kommenden Flaggschiff-Smartphones. Besonders im Hinblick auf das Galaxy S27 Ultra deutet sich bereits jetzt ein grosses Hardware-Upgrade an. Ein Upgrade, das nach Jahren des Stillstands auch dringend notwendig ist. Schiesslich schälft die Konkurrenz nicht.

Kommen mit dem Galaxy S27 Ultra neue Kamerasensoren?

Während chinesische Hersteller wie Oppo oder Xiaomi mächtig aufs Gas drücken, setzt Samsung beim Ultra-Modell gefühlt seit Jahren auf dieselben Kamerasensoren. Zwar gibt es im Galaxy S26 Ultra immerhin etwas lichtstärkere Blenden und erweiterte Software-Algorithmen, doch das reicht inzwischen nicht mehr aus, um mit der starken Konkurrenz mithalten zu können.

Frühere Gerüchte deuteten bereits auf ein Comeback der variablen Blende im Galaxy S27 Ultra hin. Interessant ist, dass Samsung bereits vor acht Jahren im Galaxy S9 und Galaxy S9+ auf diese Technologie gesetzt. Mit dem Galaxy S27 Ultra könnte diese Technologie sein grosses Comeback bei Samsung feiern. Doch wozu ist eine variable Blende gut?

Die variable Blende ist eine Kamera-Technologie, die es Smartphones ermöglicht, die Grösse der Blendenöffnung automatisch anzupassen. Ähnlich wie bei professionellen Kameras reguliert sie, wie viel Licht auf den Bildsensor fällt, und beeinflusst somit Helligkeit, Schärfe und Bildqualität. In der Regel sind die Ergebnisse besser, wie das Pura 80 Ultra von Huawei zeigt. Das Smartphone verfügt über eine variable Blende und steht im Kamera-Benchmark mit Abstand auf Platz eins.

Doch nicht nur die variable Blende soll beim Galaxy S27 Ultra ein Comeback feiern. Scheinbar plant Samsung alle Kamerasensoren beim nächsten Topmodell auszuwechseln bzw. erneuern. Die Rede ist von grösseren Sensoren, wie es eben auch die Konkurrenz inzwischen macht. Grössere Kamerasensoren in Smartphones, wie etwa 1-Zoll-Sensoren, können die Bildqualität signifikant verbessern. Sie fangen mehr Licht ein, was zu weniger Bildrauschen, einem höheren Dynamikumfang und einer besseren Leistung bei schwachem Licht führt.

Exklusiver Snapdragon-Chipsatz geplant?

In den letzten Jahren sind die Chipsätze in Smartphones immer leistungsfähiger geworden. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Wenn aktuelle Gerüchte stimmen, soll das Galaxy S27 Ultra erneut einen speziell für Samsung angepassten Snapdragon-Chipsatz erhalten. Samsung plant demnach offenbar nicht, den eigenen Exynos-Chipsatz künftig im Ultra einzusetzen.

Der im Galaxy S27 Ultra zum Einsatz kommende Snapdragon soll sich Gerüchten zufolge stark von den bisherigen Spezialvarianten für Samsung unterscheiden. Während der Zusatz „for Galaxy” in den letzten Jahren jeweils für eine etwas höhere Taktrate stand, soll sich der künftige Snapdragon für das Galaxy S27 Ultra nicht nur dadurch unterscheiden. Samsung arbeitet angeblich eng mit Qualcomm zusammen, um einen massgeschneiderten Chipsatz zu entwickeln.

Interessant ist, wo der US-amerikanische Hersteller diesen Chipsatz angeblich fertigen wird. Es soll nämlich diesmal nicht TSMC werden, wie es in der Vergangenheit grösstenteils der Fall war, sondern direkt bei Samsung. Der kommende Snapdragon-Chipsatz für das Galaxy 27 Ultra soll dann auch auf der 2-Nanometer-Verfahren-Technologie von Samsung basieren.

Wagt sich Samsung an eine höhere Akkukapazität?

Das Galaxy S26 Ultra kommt auch in diesem Jahr wieder mit einem 5000-mAh-Akku auf den Markt. Immerhin gibts endlich eine etwas höhere Ladeleistung von bis zu 60 Watt via USB-C. Doch besonders bei der Akkukapazität gerät Samsung stark ins Hintertreffen. Chinesische Hersteller setzen auf Silizium-Kohlenstoff-Akkus mit einer deutlich höheren Energiedichte. Das Resultat? Akkus mit 7000 mAh oder mehr lassen sich problemlos in ein kompaktes Gehäuse unterbringen. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist das Oppo Find X9 Pro mit einem 7500-mAh-Akku.

Gerüchten zufolge plant Samsung für das Galaxy S27 Ultra aber keinen so grossen Schritt. Es sieht vielmehr danach aus, als würde Samsung die Kapazität auf ca. 5500 mAh erhöhen. Im Vergleich zum Galaxy S26 Ultra wären das immerhin 500 mAh mehr. Das wiederum deutet aber auch darauf hin, dass Samsung wohl auch 2027 nicht auf die neueren Silizium-Kohlenstoff-Akkus setzen wird.

Auch wenn wir bei der Galaxy-S26-Serie bereits mit Magneten gerechnet haben, soll die Galaxy-S27-Serie im kommenden Jahr endlich Qi2 mit vollwertigen Magnetringen erhalten. Das und alle anderen Punkte in diesem Artikel sollten jedoch mit Vorsicht genossen werden. Denn Samsung hat sich auf dem Galaxy Unpacked Event hinter vorgehaltener Hand angeblich nicht so positiv über die Magnete geäussert.

Und wie sieht es mit dem Galaxy S27 und Galaxy S27+ aus?

Inwiefern die oben genannten Punkte auch für die beiden Modelle Galaxy S27 und Galaxy S27+ gelten, ist nicht bekannt. Allerdings ist davon auszugehen, dass Samsung auch 2027 in den etwas preiswerteren Galaxy-S-Modellen den hauseigenen Exynos-Chipsatz verbauen wird. Doch Samsung kann es sich letztlich nicht leisten, Jahr für Jahr nur Modellpflege zu betreiben. Irgendwann muss ein grösseres Upgrade kommen. Ob es jedoch 2027 so weit ist, steht in den Sternen.

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