Sechs Jahre lang dominierte Tesla den Schweizer Markt für Elektroautos – doch damit ist jetzt Schluss. Zwar ist es eine knappe Kiste, aber es ist Skoda tatsächlich gelungen, den US-amerikanischen Hersteller vom Thron zu stossen. Insgesamt verkaufte Skoda in der Schweiz bis November 5036 Elektroautos. Tesla kam im gleichen Zeitraum auf 4774 Fahrzeuge und muss sich damit mit Platz 2 begnügen.
Im Jahr 2024 sah die Situation noch ganz anders aus. Damals war Tesla mit knapp 9000 verkauften Elektroautos die unangefochtene Nummer eins auf dem Schweizer Markt für Elektroautos. Während es bei Tesla düster aussieht, sieht es für Skoda umso besser aus. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der tschechische Hersteller seine Verkäufe fast verdoppeln.

Dies ist auch dem Skoda Elroq zu verdanken, der vollelektrischen Variante des Karoq. Wenig überraschend handelt es sich dabei um einen E-SUV. Dieses Segment ist in der Schweiz äusserst beliebt. Doch das Jahr ist noch nicht ganz vorbei. Es ist gut möglich, dass Tesla im Dezember noch einmal einen Zahn zulegt und die Spitzenposition wieder zurückgewinnt.
Doch wie lange noch? Selbst wenn Tesla im Dezember erneut die Spitzenposition erreichen würde, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis Skoda wieder vorbeizieht. Warum? Im Jahr 2026 startet mit dem Skoda Epiq ein weiteres, vielversprechendes Elektroauto. Diesmal sogar ein ziemlich preiswertes. Damit dürfte Skoda seine Verkäufe nochmals in die Höhe treiben und wieder an Tesla vorbeiziehen.
Auf Platz 3 reiht sich mit Audi ein weiterer Autobauer des VW-Konzerns ein. VW selbst rangiert auf Platz 4. Die weiteren Plätze belegen BMW, Volvo, Renault, Hyundai, Mercedes und Cupra. Interessant: Renault konnte seine Verkäufe massiv gegenüber dem Vorjahr steigern, was auch dem gelungenen Renault 5 zu verdanken ist. So oder so, wird es spannend, wie sich die Verkäufe von Elektroautos in der Schweiz entwickelt.
Seit diesem Jahr sind auch zahlreiche chinesische Hersteller offiziell in der Schweiz vertreten. Dazu gehören grosse Player wie BYD, Zeekr und Xpeng. Sie haben es 2025 noch nicht unter die Top 10 geschafft. Bei ihrer Offensive ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich dies im kommenden Jahr ändern wird.