Nach dem finanziellen Erfolg von «Jurassic World Rebirth» brodelt die Gerüchteküche wieder. Kommt 2028 ein neues Dino-Abenteuer – und heisst es «Jurassic World: Liberation»? Offiziell bestätigt ist noch nichts. Aber das Netz hat wieder einmal genauer hingeschaut.
Richtiger Titel oder nur ein Platzhalter?
Wie die Fansite «Swrve» auf X berichtet, wurden vor wenigen Tagen mehrere Domainnamen registriert, darunter «jurassicworldliberation.com» und «jurassicworldliberation.movie». Die erste Adresse leitet aktuell auf die offizielle Franchise-Seite weiter.
Das lässt aufhorchen. Denn solche Domain-Sicherungen passieren oft früh im Marketingprozess – manchmal als Vorbereitung auf eine offizielle Ankündigung, manchmal aber auch nur zur Absicherung möglicher Titeloptionen. Ein registrierter Domainname ist noch kein Beweis für einen finalen Filmtitel.
Bereits im November hiess es in US-Medien, ein Sequel zu «Rebirth» sei in Planung. Die drei Hauptdarsteller Scarlett Johansson, Mahershala Ali und Jonathan Bailey sollen zurückkehren, ebenso Regisseur Gareth Edwards. Als möglicher Kinostart wurde Juni 2028 genannt. Eine Bestätigung von Universal steht allerdings weiterhin aus.
Die «Wiedergeburt» war ein Achtungserfolg
Universal Pictures brachte im Juni 2025 «Jurassic World Rebirth» in die Kinos. Als Regisseur konnte Gareth Edwards («Godzilla», «Rogue One») verpflichtet werden, für das Drehbuch zeichnete sich Franchise-Veteran David Koepp verantwortlich. Obwohl der Film bei Fans und Kritikern gespalten aufgenommen wurde, spülte er ordentlich Geld aufs Konto.
Der Film soll um die 870 Millionen Dollar eingenommen haben. Das liegt zwar hinter den Einnahmen der drei Vorgänger – die alle mehr oder weniger knapp die Milliardengrenze knackten – reichte aber immer noch zum sechsterfolgreichsten Film des Jahres. Obendrauf gab’s eine Oscar-Nomination in der Kategorie «Best Visual Effects».

Meine Meinung
Das «Jurassic»-Franchise ist für Universal eine verlässliche Einnahmequelle. Selbst bei gemischten Kritiken spielen die Filme regelmässig Hunderte Millionen ein. Entsprechend überrascht es kaum, dass über eine Fortsetzung spekuliert wird.
Die spannendere Frage ist: Bleibt man beim bekannten Blockbuster-Rezept – oder nutzt Edwards diesmal mehr kreativen Spielraum? Beim letzten Film war er eher der Feuerwehrmann als der Architekt. Sollte er von Anfang an dabei sein, könnte das dem Franchise neue Impulse geben. Vorausgesetzt, man hält Autor David Koepp vom Drehbuch fern. Denn mit «Rebirth» hat er meiner Meinung nach ziemlich viel falsch gemacht.