VW hat sich für dieses Jahr viel vorgenommen: Mit dem ID. Polo und ID. Cross bringt der Konzern zwei spannende kompakte Elektroautos auf den Markt. Ausserdem steht ein grosses Facelift für den Elektro-SUV ID. 4 an. Wie von der Gewerkschaft IG Metall Emden auf einem Event nun öffentlich bestätigt wurde, gibt es eine Namensänderung: Der ID. 4 wird künftig als ID. Tiguan verkauft.
Der neue Name wird dabei mit dem grossen Facelift eingeführt, das ab November 2026 in Emden produziert werden soll. Allerdings wollte sich Volkswagen gegenüber der „Automobilwoche” nicht offiziell zum neuen Namen äussern. Möglicherweise hat die Gewerkschaft hier also etwas kommuniziert, was noch nicht öffentlich gemacht werden sollte.
Laut der IG Metall soll die Produktion des ID. Tiguan bis Ende 2031 in Emden weiterlaufen. Bisher wurde der ID. 4 primär in Zwickau gefertigt, erst später kam Emden mit einer weiteren Produktionslinie dazu. Künftig sollen jedoch alle Modellvarianten des ID. Tiguan aus dem VW-Werk in Emden stammen. Die Coupé-Variante des ID.4, der ID.5, soll hingegen keinen Nachfolger erhalten.
ID. Tiguan: Das wird vom grossen Facelift erwartet
Das grosse Facelift wird nicht nur für ein runderneuertes Aussehen sorgen. Auch die Technik wird auf den neuesten Stand gebracht. Für das kommende Elektro-SUV wechselt VW von der MEB- zur MEB+-Plattform. Das hat positive Auswirkungen auf das Cockpit: So soll das kleine Kombiinstrument einem grösseren weichen und die Software soll ebenfalls ein Update erhalten.
Ausserdem soll der neue ID. Tiguan einen neuen Einstiegsmotor erhalten und ein Wechsel auf die kostengünstigere LFP-Batterie steht ebenfalls im Raum. Das wiederum könnte die Preise etwas nach unten korrigieren.