Volvo EX60: Die Premiere rückt näher – das ist bereits bekannt
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Volvo EX60: Die Premiere rückt näher – das ist bereits bekannt

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Die spannende Weltpremiere des vollelektrischen Volvo EX60 steht am 21. Januar 2026 bevor. Mit dem neuen Elektro-SUV feiert auch die brandneue, skalierbare SPA3-Plattform (Scalable Product Architecture 3) ihr Debüt. Die fortschrittliche Plattform kommt erstmals mit Zell-in-Karosserie (Cell-to-Body) und Megacasting. Volvo verspricht dadurch eine bessere Effizienz, Reichweite und kürzere Ladezeiten. Volvo erhofft sich durch die neue Plattform auch eine Kostensenkung.

Volvo verspricht hohe Reichweite und schnelles Laden

Bereits im Vorfeld hat Volvo einen ersten Ausblick auf den EX60 gegeben und einige spannende Eckdaten dazu verraten. So bestätigte das Unternehmen, dass der EX60 mit Allradantrieb eine WLTP-Reichweite von bis zu 810 Kilometern ermöglichen wird. Auch wenn diese Reichweite im Alltag kaum erreicht werden kann, darf man sich auf eine für ein Elektroauto sehr gute Reichweite freuen. Volvo hat keine genauen Details zur Batteriekapazität genannt, es ist aber davon auszugehen, dass diese mindestens 100 kWh beträgt.

Dank der neuen SPA3-Architektur ist nun auch bei Volvo endlich richtig schnelles Laden angekommen. In 19 Minuten lässt sich der Akku von 10 auf 80 Prozent aufladen. In lediglich 10 Minuten kann der Elektro-SUV um weitere 300 Kilometer Reichweite geladen werden. Voraussetzung dafür ist eine Schnellladestation (DC) mit einer Leistung von 400 kW. Anders ausgedrückt: Künftig könnte es beim Laden knapp werden, um noch auf die Toilette zu gehen und einen Kaffee zu trinken.

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Google Gemini sorgt für dialogbasierte Sprachinteraktionen

Im Volvo EX60 kommt mit Google Gemini erstmals ein KI-Assistent zum Einsatz. Mit Gemini sind dialogbasierte Sprachinteraktionen möglich, die weit über die klassischen Sprachbefehle des Vorgängers Google Assistant hinausgehen. Künftig muss man sich nicht mehr an festgelegte Sprachbefehle halten, um mit der Google-KI zu interagieren. Dadurch wird die Ablenkung des Fahrers reduziert, da die Bedienung nicht mehr vollumfänglich über das Display erfolgt.

Das Superhirn im Volvo EX60 nennt Volvo HuginCore. Damit ist nicht nur die zentrale Recheneinheit gemeint, sondern auch die elektrische Architektur und die Softwareplattform. Sie lässt sich laut Volvo kontinuierlich weiterentwickeln, was über Over-The-Air-Updates sichergestellt wird. Das Superhirn, das im Hintergrund arbeitet, um den Fahrer zu unterstützen, ist zusammen mit Google, Nvidia und Qualcomm entwickelt worden.

Der Volvo EX60 wird eine Vielzahl an verschiedenen Assistenzsystemen unterstützen. Sie sollen Gefahren früher erkennen können und den Fahrer in Echtzeit unterstützen.

Volvo EX60 soll nicht mehr als Plug-in-Hybrid kosten

Bereits zuvor kündigte Volvo an, dass der EX60 preislich auf dem Niveau des Verbrennermodells XC60 befinden soll. In der Schweiz wird das Mittelklasse-SUV als Mild-Hybrid aktuell für ca. 67'000 Franken verkauft. Volvo bezieht sich dabei allerdings auf den Plug-in-Hybrid, der aktuell ab 79'900 Franken zu haben ist. Auf jeden Fall, gehört der Volvo EX60 zu den spannendsten Elektroautos, die 2026 auf den Markt kommen.