Als «Until Dawn 2015» auf der PlayStation 4 erschien, wurde das interaktive Horror-Drama schnell zum Kulttitel. Entwickelt von Supermassive Games, überzeugte das Spiel mit seiner Mischung aus Teenie-Slasher, Entscheidungsmechanik und filmischer Inszenierung. Und es zog mit der «The Dark Pictures Anthology» weitere ähnlich gelagerte Spiele nach sich.
Fast zehn Jahre später wollte Sony diesen Erfolg noch einmal aufleben lassen. Ein Remake für PlayStation 5 und PC sollte das Spiel technisch modernisieren – mit neuer Grafik dank Unreal Engine 5 und kleineren Anpassungen beim Gameplay.
Dafür wurde eigens das Studio Ballistic Moon gegründet. Doch lange existierte das Team nicht. Doch laut Berichten – unter anderem von «GamingBolt» – zeigen nun offizielle Dokumente der britischen Regierung: Das Studio ist inzwischen geschlossen.
Remake wurde früh kritisiert
Das Interesse an einem Remake hielt sich seit der Ankündigung in Grenzen. Viele Fans stellten die Frage, ob eine Neuauflage eines knapp zehn Jahre alten Spiels zum Vollpreis nötig sei.

Offenbar nicht. Die Spielerzahlen blieben überschaubar: Auf Steam erreichte das «Until Dawn»-Remake zum Launch nur rund 2600 gleichzeitig aktive Spieler. Dazu kamen technische Probleme und Bugs. Mit der Auflösung von Ballistic Moon wurde auch der Support eingestellt – gemeldete Fehler bleiben also bis heute ungepatcht.
Ganz erledigt ist die Reihe möglicherweise nicht. Im Remake finden sich Hinweise auf eine mögliche Fortsetzung und Gerüchten zufolge könnte das Sony-Studio Firesprite an einem Nachfolger arbeiten. Offiziell bestätigt ist das allerdings noch nicht.