In diesem Jahr hat sich Samsung dazu entschieden, bei der Galaxy S26-Serie wieder zweigleisig zu fahren. Das heisst: In Europa erhält nur das Galaxy S26 Ultra den High-End-Chipsatz Snapdragon 8 Elite Gen 5 in der exklusiven „for Galaxy“-Variante von Qualcomm. Die Modelle Galaxy S26 und Galaxy S26+ werden hingegen in diesem Jahr mit dem hauseigenen Exynos 2600 ausgeliefert.
Doch nicht überall auf der Welt werden das Galaxy S26 und das Galaxy S26+ mit dem Exynos-Chipsatz ausgestattet. Etwa in den USA erhalten diese Geräte den Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy. Das Problem dabei ist, dass der Exynos in der Vergangenheit hinsichtlich Effizienz und Leistung nicht mit dem Snapdragon mithalten konnte. Doch ist das auch weiterhin ein Problem?
Kurz und knapp: Ja. Zwar ist Samsung der weltweit erste Hersteller, der beim Exynos 2600 auf eine 2-Nanometer-Fertigung setzt, wodurch sich durchaus Vorteile hinsichtlich Leistung und Effizienz ergeben könnten. Ein ausführliches YouTube-Video zeigt jedoch, dass der Exynos 2600 trotz der modernen Fertigung nicht mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 mithalten kann.
Die gute Nachricht: Der Abstand zum Snapdragon ist jetzt nicht wirklich riesig. Bei der Effizienz sind es unterm Strich nur 5 Prozent und auch bei der Wärmeentwicklung fällt der Unterschied mit 3 Prozent gering aus. Diese beiden Punkte waren in der Vergangenheit ein grösseres Problem beim Exynos, das nun mehr oder weniger gelöst scheint.
Dennoch muss sich Samsung vorwerfen lassen, dass der Exynos 2600 erneut nicht das Niveau eines Snapdragon 8 Elite Gen 5 erreicht. Damit haben die Exynos-Kritiker:innen wieder Munition. Es ist zumindest fraglich, ob sich Samsung mit dieser doppelspurigen Strategie einen Gefallen tut. Solange der Exynos nicht mindestens genauso gut wie der Snapdragon performt, wird es immer kritische Stimmen geben.
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