Ein harter Schlag für alle Fans der Kultserie rund um die Vampirjägerin Buffy. Die geplante Neuauflage mit dem Arbeitstitel «Buffy: New Sunnydale» wird von Hulu nicht weiterverfolgt. Das bestätigte Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar selbst in einem Instagram-Video.
Das Projekt war erst im Februar 2025 angekündigt worden – inklusive prominenter Namen hinter den Kulissen. Die Oscar-prämierte Regisseurin Chloé Zhao sollte den Pilot inszenieren, das Drehbuch kam von den «Poker Face»-Autorinnen Nora und Lilla Zuckerman.
Geplant war ein Generationenwechsel: Eine neue Jägerin, gespielt von Ryan Kiera Armstrong, im Zentrum – während Gellar in ihre ikonische Rolle zurückgekehrt wäre.
Die Originalserie «Buffy – Im Bann der Dämonen» lief von 1997 bis 2003 und hat sich längst Kultstatus erarbeitet. Entsprechend gross war unter Fans die Vorfreude auf ein Comeback – das nun wohl nicht kommen wird.
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Nostalgie-Faktor bei Serien
Trotzdem passt die Absage in ein grösseres Muster: Streamingdienste streichen vermehrt Projekte – auch solche mit bekannten Marken. So sollte 2017 ein Serienreboot der Monstersause «Tremors» entstehen, das sogar Kevin Bacon als Hauptfigur gewinnen konnte. Ein Pilot wurde zwar gedreht, das Projekt aber wieder beerdigt.
Gerade bei Kultserien ist das Risiko hoch: Die Erwartungen sind riesig, gleichzeitig ist unklar, ob sich der Nostalgie-Faktor in langfristigen Erfolg übersetzen lässt. Aktuell zeigt eine neue Staffel «Scrubs», dass es offenbar doch möglich ist, an alte Erfolge anzuknüpfen. Und demnächst versucht Disney dasselbe mit einer neuen Staffel «Malcom Mittendrin»
