«This ain't no walk in the park» lautete die Tagline des Dinosaurier-Actionfilms «Primitive War» – ein klarer Seitenhieb gegen die übermächtige Kinokonkurrenz aus dem Hause Universal. Diese hat im Juni 2025 mit «Jurassic World: Rebirth» den mittlerweile siebten Teil der Franchise auf die Zuschauer losgelassen haben.
Im selben Jahr erblickte mit «Primitive War» eine kleinere Independent-Produktion das Licht der Welt, die auf den Roman des amerikanischen Autors Ethan Pettus basiert. Während dem Film in den USA, Australien und England einen regulären Kinostart vergönnt war, ging der deutschsprachige Raum leer aus.
Bis jetzt. Zwar bleiben offizielle Kinovorstellungen nach wie vor Wunschdenken, dafür ist klar, wann der Vietnam-Dino-Kracher auf Disc erscheint. Wie der Vertrieb Splendid Film schreibt, erscheint der Film am 27. März sowohl auf DVD als auch Bluray. Insgesamt gibt es drei Veröffentlichungen. Nebst der DVD und einer Bluray kommt auch eine limitierte 4K Version auf den Markt.
An Bord sind in allen Versionen sowohl die Englische Originalfassung, als auch eine Deutsche Synchro und Deutsche Untertitel . Ob und wie umfangreich Bonus-Material auf den Discs ist, ist hingegen noch nicht bekannt.
Darum geht's in «Primitive War»
In «Primitive War» geht es um eine amerikanische Spezialeinheit, die während des Vietnamkriegs in einem abgelegenen Tal nach verschollenen Kameraden sucht. Dabei stolpern sie nicht nur bösen Russen über die Füsse, sondern auch blutrünstigen Dinosauriern.

Im Gegensatz zu «Jurassic World Rebirth» präsentiert sich «Primitive War» als brutaler und düsterer Horrorfilm – ganz der sehr blutigen Buchvorlage entsprechend.
Regie führte Luke Sparke («Scurry») und auf der Besetzungsliste stehen unter anderem Ryan Kwanten («True Blood»), Tricia Helfer («Battlestar Galactica») und Jeremy Piven («Entourage»).
Meine Meinung:
Auch wenn ich mit der Buchvorlage nicht wirklich warm wurde – eine generische Hurrah-Soldatentruppe funktioniert bei mir als Identifikationsfiguren äusserst selten – bin ich trotzdem sehr auf den Film gespannt.
Erstens, weil es nie genug Dinofilme geben kann und zweitens, weil ich gespannt bin, wie der inhaltlich doch eher maue Stoff umgesetzt wurde. Zudem wirkt der Film anhand des Trailers hochwertig gemacht und wartet mit – für sein angebliches Budget von knapp rund 7 Millionen Dollar – beeindruckenden CGI-Effekten auf. In dem Sinne: her damit!