Das Google Pixel 10a in der Farbe Lavender.
Das Google Pixel 10a in der Farbe Lavender. | Bild: Google
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Google Pixel 10a startet offiziell – alle wichtigen Infos hier

Pascal Scherrer
Pascal Scherrer

Google hat das Pixel 10a offiziell vorgestellt. Überraschen konnte Google dabei nicht mehr: Bereits im Vorfeld waren sämtliche Details geleakt worden. Google hatte schliesslich mit einem Teaser höchstselbst die Design-Spekulationen bestätigt.

Wie schon bei den Vorgängern positioniert sich das A-Modell als günstigere Alternative zur Flaggschiff-Reihe. Grosse Sprünge bei der Hardware gibt es kaum, stattdessen setzt Google klar auf künstliche Intelligenz.

Design und Display: Vertraut, aber moderner

Optisch erinnert das Pixel 10a stark an seinen Vorgänger, das Pixel 9a. Die typische Kamera-Leiste auf der Rückseite ist weiterhin präsent, ragt aber nicht mehr aus dem Gehäuse heraus. Damit ist die Rückseite also komplett plan und kann flach auf einem Tisch aufliegen.

Beim Display gibt's einen OLED-Screen mit 6,3 Zoll und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Bei der Helligkeit hat Google auf 2000 Nits erhöht, das sind 200 Nits mehr als noch beim Pixel 9a. Beim Schutz vertraut Google auf Gorilla Glass 7i. Das hört sich im ersten Moment besser an, als Gorilla Glass 3, das beim 9a zum Einsatz kam. Auf der Härteskala entsprechen die beiden aber beide dem Härtegrad Mohs 4.

Die Displayränder fallen symmetrischer aus als beim Vorgänger, insgesamt wirkt das Smartphone etwas aufgeräumter.

Laden übertrifft Flaggschiff-Modell

Ein grosses Update gibt's beim kabelgebundenen Laden. Wie bereits im Vorfeld spekuliert, hat Google das Tempo auf 45 Watt erhöht. Damit lädt das Pixel 10a sogar schneller als das Pixel 10 (aber nicht das Pro). Warum sich Google dafür entschieden hat, dem günstigeren Gerät mehr Ladeleistung zu spendieren, bleibt ein Mysterium.

Beim kabellosen Laden macht sich dann allerdings wieder die Mittelklasse bemerkbar. Zehn Watt gibt es mit dem Qi2-Standard maximal. Das ist fünf Watt weniger als das Pixel 10.

Tensor G4 und KI im Zentrum

Im Inneren arbeitet der Tensor-G4-Chip, also der Chip, der auch schon im Pixel 9a verbaut war. Letztes Jahr war das allerdings der allerneueste Chip der Tensor-Reihe. In diesem Jahr möchte Google das 10a also auch beim Chip von der Flaggschiff-Reihe abheben, die mit dem Tensor G5 ausgestattet ist. Ein nachvollziehbarer Entscheid.

Ebenfalls keine Änderung gibt es bei der Kamera. Die Hauptkamera löst mit 48 Megapixeln auf und wird von einer Ultraweitwinkelkamera mit 13 Megapixeln ergänzt. Eine Tele-Linse gibt es nicht. Die Selfiekamera löst mit 13 Megapixeln auf.

Stattdessen möchte Google auch bei Fotos mit KI-Funktionen glänzen. Dazu gehören verbesserte Bildbearbeitung direkt auf dem Gerät oder auch ein Kamera-Coach, um bessere Fotos zu machen. Letzterer ist vorerst ein exklusives Feature in der Mittelklasse.

Google liefert das Pixel 10a mit Android 16 aus und verspricht sieben Jahre Sicherheitsupdates. In der Mittelklasse bleibt das ein starkes Argument.

Konfiguration in der Schweiz

In der Schweiz erscheint das Pixel 10a in vier Farben:

  • Berry
  • Fog
  • Lavender
  • Obsidian
Das Pixel 10a gibt es in vier verschiedenen Farben.
Das Pixel 10a gibt es in vier verschiedenen Farben. | Bild: Google

Alle vier Farben sind dabei in diesen zwei Konfigurationen erhältlich:

  • 128 GB Speicher mit 8 GB RAM
  • 256 GB Speicher mit 8 GB RAM

Eine Version mit 512 GB ist nicht geplant. Auch beim Arbeitsspeicher bleibt es bei 8 GB.

Schweizer Preise

Für die Schweiz gelten folgende Preise:

128 GB kostet 499 Franken
256 GB kostet 599 Franken

Zum Marktstart gibt es bei ausgewählten Händlern eine Einführungsaktion. Damit bewegt sich das Pixel 10a bereits am oberen Ende der Mittelklasse. Der Preisunterschied zur regulären Pixel-10-Serie schrumpft weiter.