«BioShock» hat sich einen festen Platz im Videospiel-Olymp ergattert. Mit seiner Mischung aus Ego-Shooter-Gameplay und abgefahrenen Storys waren es vor allem die Settings, die für Furore sorgten.
Ging es für Teil 1 und 2 noch unter Wasser in die Art-Deco-Ruinenstadt Rapture, flogen wir 2013 mit Booker DeWitt in «BioShock Infinte» in die gottlos rassistische Wolkenstadt Columbia. Seither wurde es still um die Reihe.
Zwar ist seit Jahren bekannt, dass hinter den Kulissen an einer Fortsetzung geschraubt wird, konkrete Infos sind allerdings rar. In der Gerüchteküche brodelt es hingegen gewaltig. So wollen verschiedene Insider erfahren haben, dass es im neusten Teil in die Antarktis der 1960er-Jahre gehen soll. Und zwar in eine Stadt mit dem angeblichen Namen Borealis. Andere Stimmen führen den Namen «Solaris» ins Feld.
Gibt's ein Open-World-Setting?
Nebst bekannten Zutaten wie einer Flüssigkeit, die quasi magische Kräfte verleiht, und mutierten Gegnern, die der Hauptfigur zu Leibe rücken, soll es auch Gameplay-technisch Neuerungen geben. So besagen einige Insider, dass die Welt ein Open-World-Setting haben könnte. Die Grundlage für dieses Gerücht geht auf ein Stelleninserat des Entwicklerstudios Cloud Chamber zurück, das im April 2021 online ging – und zügig wieder entfernt wurde.
Aber wie gesagt: Es handelt sich hier um Gerüchte. Wie «BioShock 4» letztlich aussehen wird und wann es das Licht der Welt erblickt, ist nach wie vor unklar.
Der Stoff wird verfilmt
Eine Spur konkreter ist hingegen die Verfilmung, die derzeit bei Netflix entsteht. Fiel eine frühere Adaption von Regisseur Gore Verbinski («The Ring», Cure for Wellness») durch, soll es nun Francis Lawrence («The Long Walk», «The Hunger Games») richten. Dabei soll der Film – der noch kein Veröffentlichungsdatum hat – auf den ersten Teil der Game-Reihe basieren. «BioShock» ist nur eine von vielen Videospiel-Adaptionen, die derzeit als Film und Serie umgesetzt wird.
Meine Meinung
Ich halte «BioShock» für eine der faszinierendsten Spielereihen überhaupt. Vor allem der Erstling und das spätere «BioShock Infinite» haben mir aufgrund ihrer spannenden Prämisse und des verrückten Settings äusserst gut gefallen. Von dem her gesehen, bin ich offen für einen neuen Teil.
Auch wenn nicht mehr das Kernteam hinter dem vierten Teil steht, bleibe ich vorsichtig optimistisch, dass uns hier ein weiterer Knaller erwartet. Wenig begeistert wäre ich über ein Open-World-Setting. Zu gross ist die Chance, dass sich die Erzählung hier in Nebensächlichkeiten und Sammelaufgaben verzettelt. Richtig implementiert wäre ich aber auch dafür zu haben.