Bis es zum finalen Showdown zwischen Cloud und Sephiroth kommt, dauert's wohl noch einen Moment.
Bis es zum finalen Showdown zwischen Cloud und Sephiroth kommt, dauert's wohl noch einen Moment. (Bild: Square Enix)
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«Final Fantasy 7»-Remake: Ankündigung steht bevor

Chris Bucher
Chris Bucher

«Final Fantasy 7» gehört zu den Meilensteinen der Videospielgeschichte. Erstmals 1997 für die PlayStation 1 erschienen, hat sich das Rollenspiel-Epos seither zu einem Favoriten unter den Fans gemausert. Umso grösser war die Vorfreude, als Square Enix das gross angelegte– und auf drei Teile aufgesplittete – Remake vorstellte.

Mittlerweile sind mehrere Jahre ins Land gestrichen und mit «Final Fantasy 7 – Remake» und «Final Fantasy 7 – Rebirth» zwei der drei Teile erschienen. Jüngst landete der erste Teil sogar auf der Nintendo Switch 2. Der noch namenlose Abschluss des Remake-Projekts befindet sich in Entwicklung, aber neue Infos sind rar. Bis jetzt.

Wie zuerst bei «Automaton» berichtet wurde, hat Game Director Naoki Hamaguchi im Interview ein Update zum Entwicklungsstand gegeben. Demnach laufe die Arbeit am dritten Teil «reibungslos». Interne Meilensteine würden fast termingerecht erreicht.

Interessant ist vor allem eine andere Aussage: Das Spiel sei bereits in einem spielbaren Zustand. Aktuell befinde sich das Team im Feinschliff. Qualität verbessern, Details polieren, Balancing anpassen.

Release im 2027?

Offiziell gibt es weder Titel noch Release-Datum. In der Community kursiert jedoch seit Längerem die Hoffnung auf 2027 – passend zum 30-jährigen Jubiläum des Originals.

Dass das Spiel bereits komplett spielbar ist, deutet zumindest darauf hin, dass die Entwicklung in einer fortgeschrittenen Phase steckt. Zwischen «spielbar» und «fertig» liegen in AAA-Dimensionen zwar oft noch viele Monate Arbeit.

Hamaguchi stellte jedoch in Aussicht, dass es «nicht mehr lange» dauern dürfte, bis ein offizielles Update folgt. Bis dahin bleibt die Strategie klar: erst «Rebirth» auf der Switch 2 veröffentlichen, dann die Aufmerksamkeit Richtung Finale lenken.

Wer sich übrigens sorgt, dass die Switch-2-Portierungen Ressourcen vom Finale abziehen, kann aufatmen. Laut Hamaguchi arbeiten bei Square Enix separate Teams an den verschiedenen Versionen.

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Meine Meinung

Ich mochte die beiden Remake-Teile. Trotzdem bin ich mit einigen inhaltlichen Änderungen bis heute nicht warm geworden. Gerade «Rebirth» bringt für meinen Geschmack wieder viel unnötigen Open-World-Ballast mit, der das Tempo ausbremst statt es zu treiben.

Umso gespannter bin ich jetzt auf das Finale. Schafft Square Enix die Punktlandung und alles stimmig zusammenzuführen? Oder endet das ambitionierte Projekt doch mit einem unerwarteten «Game over»? Ich hoffe auf Ersteres – aber ganz ohne Skepsis bin ich nicht.