Ubisoft zieht die Notbremse. Im Zuge einer internen Neuausrichtung hat der Publisher gleich sechs Projekte eingestellt – darunter das seit Jahren angekündigte Remake von «Prince of Persia: The Sands of Time». Jetzt weiss «Insider Gaming», welche anderen Titel der Schere zum Opfer gefallen sind.
Bereits bekannt war das Remake von «Prince of Persia: The Sands of Time». Das Remake des Klassikers wurde 2020 angekündigt – und danach mehrmals verschoben. Ende Januar war offiziell Schluss.
- Project Aether: Ein seit 2019 entwickeltes Projekt, mutmasslich bei Ubisoft Halifax angesiedelt. Laut «Insider Gaming» wurde es zwar eingestellt, Elemente davon sollen aber in ein neues Projekt einfliessen.
- Project Pathfinder: Über das Spiel war wenig bekannt. Der frühere Name «Project U» tauchte bereits in Leaks auf. Jetzt ist klar: Auch dieses Projekt schafft es nicht über die Ziellinie.
- Project Crest: Dabei soll es sich um einen Extraction-Shooter im Zweiten-Weltkrieg-Setting gehandelt haben. Also ein Genre, das aktuell viele Studios ausprobieren. Ubisoft offenbar nicht mehr.
- Assassin's Creed Rebellion: Das Mobile-Game wird nicht direkt «gecancelt», aber der Support wird eingestellt. Für bestehende Spieler:innen bedeutet das: keine neuen Inhalte mehr.
- Assassin's Creed Singularity: Ein weiteres Mobile-«Assassin’s Creed», das auch für PC geplant war. Es befand sich laut Bericht mehrere Jahre in Entwicklung. Auch hier: Projekt eingestellt.
Ubisoft steckt seit Längerem in einer schwierigen Phase. Mehrere Spiele blieben hinter den Erwartungen zurück, Release-Pläne wurden verschoben, Studios restrukturiert. Laut dem Bericht von «Insider Gaming» sind die aktuellen Streichungen Teil einer grösseren strategischen Neuausrichtung.
Ein Titel ist laut Gerüchten weiterhin auf Kurs: das Remake von «Assassin’s Creed IV: Black Flag». Eine offizielle Ankündigung steht zwar noch aus, soll aber im April erfolgen.
