BYD enttäuscht: BYD Seal Facelift bleibt ohne 800-Volt-Upgrade
Das 2026er Facelift des BYD Seal fällt überraschend mager aus | Bild: BYD
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BYD enttäuscht: BYD Seal Facelift bleibt ohne 800-Volt-Upgrade

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Vor wenigen Tagen kündigte der chinesische Automobilhersteller BYD den neuen Atto 3 Evo an. Nun folgt in diesem Jahr auch ein Facelift für die sportliche Limousine BYD Seal. Während der Atto 3 Evo jedoch richt grosse Upgrades erhält, darunter der Wechsel auf die 800-Volt-Plattform, hält sich das Unternehmen beim Seal erstaunlicherweise stark zurück. Was das heisst?

Bild: BYD

Nun, BYD verzichtet auf den Wechsel zur leistungsfähigeren 800-Volt-Plattform, die insbesondere die Ladegeschwindigkeit erhöht hätte. Denn auch das Facelift des Seal lädt weiterhin mit nur mit mageren 150 kW an der Schnellladestation. Das ist für 2026 definitiv nicht mehr schnell genug, was sich auch in der Ladezeit widerspiegelt. Von 10 auf 80 Prozent benötigt der Seal stolze 37 Minuten.

Auch äusserlich sind die Neuerungen des Facelifts nicht bzw. nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Bis auf die neuen Felgen und leicht angepasste Logos bleibt alles beim Alten. Dafür ist es BYD jedoch gelungen, das Volumen des Kofferraums und des Frunks zu erhöhen. Während der Frunk neu ein Volumen von 72 Litern bietet, wächst der Kofferraum von 400 auf über 485 Liter.

Keine Änderungen gibts auch auf der Antriebsseite. Den Seal gibt es somit weiterhin mit Allrad- und Hinterradantrieb. Der Hinterradantrieb kommt auf eine Leistung von 230 kW (313 PS) bei 360 Nm. Bei der Allradantriebvariante erhöht sic hdie Leistung auf bis zu 390 kW (530 PS) bei 670 Nm. Die LFP-Batterie mit 82,5 kWh sorgt für eine Reichweite von bis zu 570 Kilometern.

Bild: BYD

Was bringt das Facelift sonst noch? Neu gibt es einen digitalen Bluetooth-Schlüssel und BYD gibt an, dass im Seal optimierte Fahrerüberwachungssysteme zum Einsatz kommen. Insgesamt fällt das Facelift des BYD Seal somit eher mager oder gar ernüchternd aus. Vor allem der Verzicht auf die 800-Volt-Plattform dürfte den einen oder anderen Interessierten vom Kauf abhalten. Immerhin soll der Preis des Facelifts unverändert bleiben.