Im vergangenen Monat feierte die Elektro-Limousine BMW i3, das zweite Modell der Neuen Klasse, ihre Design-Weltpremiere. Das neue Modell wird ab kommenden August im BMW-Werk in München gebaut, das dafür im letzten Jahr umfassend umgebaut wurde. Zudem teilte der deutsche Automobilhersteller mit, dass ab 2027 in München ausschliesslich Elektroautos gebaut werden.
Anfang Februar kündigte BMW an, dass die Vorserienproduktion im Werk München angelaufen ist. Während dieser Phase werden alle Schritte eingehend geprüft. Bis die Massenproduktion starten kann, dauert es deshalb mehrere Monate. Im August will der deutsche Automobilbauer aber so weit sein und den i3 in Grossserie bauen können. Pro Tag sollen künftig bis zu 1000 Fahrzeuge der Neuen Klasse in München entstehen.
„Bereits in den vergangenen Jahren haben wir Produktionskosten deutlich gesenkt. Mit dem Produktionsstart des BMW i3 werden wir die Produktionskosten am Standort München um weitere zehn Prozent reduzieren und damit unter dem Niveau der aktuellen Fahrzeuggeneration liegen“, sagt Peter Weber, Leiter des BMW Group Werks München.
Die ersten Details zum i3 hat BMW vor wenigen Wochen bestätigt. Was hingegen weiterhin fehlt, ist eine Preisangabe. Er dürfte sich jedoch ungefähr am Preis des iX3, dem ersten Modell auf Basis der Neuen Klasse, orientieren. Wir sprechen somit von um die 70000 Schweizer Franken bzw. 70.000 Euro. Die offiziellen Preise dürften dann spätestens im Sommer folgen.