Im Filmbereich ist das amerikanische Filmstudio Blumhouse mittlerweile ein weit bekannter Name. Seit vergangenem Jahr mischt das Studio aber auch im Game-Bereich mit.
Passend zum Ende veröffentlichte Blumhouse Games das Horrorgame «Sleep Awake». Am 10. Februar kam mit «Crisol: Theater of Idols» der nächste Titel für PlayStation, Xbox und Steam auf den Markt.
Im Zentrum der Story steht Gabriel, ein «geweihter» Soldat, der auf eine abgelegene spanische Insel geschickt wird. Dort laufen religiöse Rituale aus dem Ruder, und Götterstatuen und Holzpuppen erwachen zum Leben.
Der Twist: Wer schiessen will, muss eigenes Blut opfern. Munition ist also wortwörtlich Lebensenergie. Alternativ bleibt nur, sich zu verstecken und zu hoffen, dass die gruseligen Figuren einen übersehen. Das sorgt für ein permanentes Abwägen zwischen Angriff und Selbsterhaltung.
«Resident Evil» und «BioShock» als Inspiration
Das vom spanischen Vermila Studios entwickelte Horrorspiel bedient sich einiger grosser Vorbilder. Im Gespräch mit «Deadline» nennt CEO David Carrasco «Resident Evil», die «Silent Hill»-Reihe, «Dishonored» und «BioShock» als Inspiration für den blutig-schrägen Grusel-Shooter.
Während das Spiel derzeit bei Fans durchaus positive Bewertungen einheimst, liegt der Fokus im Horrorbereich derzeit wohl auf Capcoms Blockbuster «Resident Evil 9 – Requiem», das vor wenigen Tagen erschienen ist – und Verkaufsrekorde bricht.
Ob «Crisol – Theater of Idols» ähnlich erfolgreich wird, darf leider bezweifelt werden, allerdings ist das Spiel bereits ein Achtungserfolg. Auf der Bewertungsplattform «Metacritic» bewerten Spielerinnen und Spieler das Game mit durchschnittlich 8.3 von 10 Punkten. Bei den Kritikern schneidet es mit 73 von 100 Punkten immer noch gut ab, wenn auch nicht überragend.
Blumhouse Games hat mehr im Köcher
So oder so hat Blumhouse Games weitere Spiele in petto. Wie der Website zu entnehmen ist, soll beispielsweise dieses Jahr beispielsweise noch «Grave Seasons» erscheinen. Eine Farming-Simulation im Pixellook, die eine ziemlich düstere Wendung nimmt. Also ein Spiel für alle, denen «Stardew Valley» schon immer zu friedlich war.
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Meine Meinung
Mir hat «Crisol: Theater of Idols» sehr gut gefallen. Die spannende Gameplay-Mechanik mit der eigenen Lebensenergie Munition herzustellen hat für den ein oder anderen schweisstreibenden Moment gesorgt. Selbst wenn die Inspiration – allen voran «Resident Evil 4» und «BioShock» deutlich zu erkennen sind, liefert das Spiel genug eigenständige Ideen und Konzepte, um sich davon abzuheben.
Und beim tiefen Verkaufspreis von rund 20 Stutz kann man so oder so nichts falsch machen. Dafür kriegt man nicht nur eine ordentliche Spielzeit von knapp 10 Stunden, sondern auch eine hübsche Grafik und eine solide Performance.
