Die Gerüchte um ein Remake von «Assassin’s Creed 4: Black Flag» halten sich hartnäckig – und werden immer konkreter. Zwar schweigt Ubisoft offiziell weiterhin. Doch mehrere Insider und mögliche Leaks deuten darauf hin, dass die Ankündigung näher sein könnte als gedacht.
Insider sprechen von April-Enthüllung
Wie zuerst bei «Insider Gaming» berichtet, geht der Journalist Mike Straw davon aus, dass Ubisoft mit der Ankündigung des Remakes ins Geschäftsjahr 2026/2027 starten möchte. Das würde auf einen Reveal im April hindeuten. Der angebliche Titel: «Assassin’s Creed: Black Flag Resynced».
Auch Branchen-Insider Tom Henderson äusserte sich kürzlich in eine ähnliche Richtung. Laut ihm sollte das Projekt ursprünglich bereits im Februar den Gold-Status erreichen und im März digital erscheinen. Daraus wurde offenbar nichts. Stattdessen verdichten sich die Hinweise auf einen Release im Oktober 2026.
Ubisoft selbst hat das Remake bis heute nicht offiziell bestätigt.
Warum Oktober 2026 Sinn ergeben würde
Ein Launch im Herbst 2026 hätte gleich mehrere Vorteile. Zum einen könnte Ubisoft dem wohl grössten Open-World-Konkurrenten der kommenden Jahre aus dem Weg gehen: Grand Theft Auto VI. Zum anderen bliebe mehr Zeit, neben einer digitalen Version auch eine physische Fassung vorzubereiten.
Dass Ubisoft aktuell Projekte neu priorisiert, ist bekannt. Im Januar kündigte der Publisher eine strategische Neuausrichtung an. Mehrere Titel wurden verschoben oder neu eingeordnet – das «Black Flag»-Remake soll laut verschiedenen Quellen dazugehört haben.
Auch abseits von Insider-Berichten gibt es Bewegung. Auf Amazon tauchte kürzlich ein Artbook mit dem Titel «The Art of Assassin’s Creed Black Flag Remaster» auf, veröffentlicht vom Verlag Titan Books, der bereits mehrfach mit Ubisoft zusammengearbeitet hat. Solche Begleitbücher erscheinen üblicherweise rund um einen Release – oder zumindest kurz nach einer offiziellen Ankündigung.
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Meine Meinung
Stand jetzt bleibt alles Spekulation. Ubisoft hat das Projekt weder bestätigt noch kommentiert. Doch die Dichte an Insider-Infos und Produkt-Listings spricht eine klare Sprache. Wenn das Remake existiert, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Ubisoft die Karten auf den Tisch legt.
Ich für meinen Teil bin grundsätzlich skeptisch, wenn Games ein Remake erhalten, die auch heute noch auf aktueller Hardware läuft. «Assassin’s Creed 4: Black Flag» läuft dank der PS4-Fassung wunderbar auf der PS5 und sieht tatsächlich auch noch schön aus. Ein Remake halte ich also für unnötig. Aber je nachdem, wie stark Ubisoft bei diesem Remake eingreift – sofern es denn existiert –, wäre ich bereit, allenfalls noch einmal meinen Säbel zu schleifen und in die karibische See zu stechen.
