Qualcomm weist Berichte über Hitzeprobleme mit dem Snapdragon 9 Elite Extreme Gen 6 zurück.
Qualcomm weist Berichte über Hitzeprobleme mit dem Snapdragon 9 Elite Extreme Gen 6 zurück | Bild: Qualcomm
Gerüchte Samsung Smartphone

Überhitzt das Galaxy S27 Ultra? Qualcomm reagiert auf die Gerüchte

Qualcomm reagiert auf Hitze-Gerüchte zum Galaxy S27 Ultra. Der Chiphersteller sieht kein systematisches Problem. Konkrete Ursachen sind nicht bestätigt.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Hinter verschlossenen Türen arbeitet Samsung intensiv an der Galaxy S27-Serie, deren Vorstellung zwischen Ende Januar und Anfang März 2027 erwartet wird. Je näher der Termin rückt, desto mehr Gerüchte und vermeintliche Leaks tauchen auf. Das überrascht kaum: Samsungs Galaxy S-Serie steht traditionell im Rampenlicht, die nächste Generation bildet da keine Ausnahme.

In den vergangenen Tagen machten Berichte über angebliche Hitzeprobleme beim Galaxy S27 Ultra die Runde. Zuerst hatten südkoreanische Medien darüber berichtet. Als mögliche Ursache nannten sie den neuen Snapdragon 8 Elite Extrem Gen 6 von Qualcomm. Der besonders leistungsstarke Chipsatz mit Taktraten von bis zu 5 GHz soll im Galaxy S27 Ultra und im Galaxy S27 Pro zum Einsatz kommen.

Qualcomm hat inzwischen zu den Berichten Stellung genommen und weist die Vorwürfe zurück. Beim neuen Flaggschiff-Chipsatz gebe es keine «systematischen thermischen Probleme», so der US-Chiphersteller. Probleme infolge von Anpassungen durch die Gerätehersteller schliesst Qualcomm allerdings nicht aus. Diese wägen laut Qualcomm Leistung und Energieverbrauch gegeneinander ab, um ihre Geräte für unterschiedliche Anwendungsszenarien zu optimieren.

Konkret: Qualcomm schliesst mögliche Hitzeprobleme beim Galaxy S27 Ultra nicht grundsätzlich aus. Sollten diese tatsächlich auftreten, könnten sie mit Samsungs Anpassungen oder der Kühlung des Geräts zusammenhängen. Gerüchten zufolge plant Samsung einen radikalen Designwechsel für sein Flaggschiff. Dass dabei technische Herausforderungen entstehen könnten, ist denkbar. Bestätigt sind solche Probleme bislang allerdings nicht.

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