Letzte Woche veröffentlichte Skoda neue offizielle Bilder des kommenden City-SUV-Crossovers Epiq, der in der ersten Hälfte dieses Jahres vorgestellt wird und ein wichtiges Modell im Einstiegssegment werden soll. Nun teilt der tschechische Automobilhersteller weitere technische Details mit, darunter die drei geplanten Varianten samt Reichweite, Ladeleistung und Beschleunigungswerten.
Der Skoda Epiq basiert auf der neuen MEB+-Plattform und verbindet kompakte Abmessungen mit einem geräumigen Innenraum. Mit einer Reichweite von bis zu 430 Kilometern und einer Schnellladefunktion von bis zu 133 kW ist das neue Elektroauto für den komfortablen Alltagseinsatz ausgelegt. Obwohl wir es mit einem preiswerten Elektroauto zu tun haben, sind dennoch fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme wie Travel Assist 3.0 verfügbar.

Skoda Epiq: Diese drei Varianten stehen zur Auswahl
Der Epiq ist in den Varianten Epiq 35, Epiq 40 und Epiq 55 erhältlich. Letzteres ist das Topmodell und verfügt über einen 155 kW starken Antrieb mit einem maximalen Drehmoment von 290 Nm. Damit beschleunigt er in 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Integriert ist eine NMC-Batterie mit 55 kWh (51,7 kWh netto), die eine Reichweite von bis zu 430 Kilometern ermöglicht. Am Schnelllader sind bis zu 133 kW möglich. Ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent dauert damit 23 Minuten.
Das günstigste Modell, der Epiq 35, wird voraussichtlich bereits ab ca. 25'000 Schweizer Franken bzw. 25.000 Euro erhältlich sein und bietet eine Leistung von 85 kW bei einem maximalen Drehmoment von 267 Nm. Das mittlere Modell verfügt über eine leicht höhere Leistung von 99 kW bei ebenso 267 Nm Drehmoment. Sowohl im Epiq 35 als auch im Epiq 40 kommt eine LFP-Batterie mit 38,5 kWh (37 kWh netto) zum Einsatz, die eine maximale Reichweite von 315 Kilometern ermöglicht.
Die maximale Ladeleistung am Schnelllader ist bei der günstigsten Variante auf 50 kW limitiert. Etwas schneller lädt die Variante Epiq 40 mit 90 kW. Die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent für den Epiq 40 gibt Skoda mit 28 Minuten an. Für das preiswerteste Modell sind die Daten noch nicht spezifiziert. Alle drei Varianten lassen sich über eine Wallbox (AC) mit maximal 11 kW aufladen.
Alle genannten Daten sind vorläufig. Die Serienversion kann sich somit geringfügig von den genannten Angaben unterscheiden.

Trotz kompakter Abmessungen mit geräumigen Innenraum
Der Skoda Epiq bietet ein Kofferraumvolumen von 475 Litern. Mit umgeklappten Rücksitzen erhöht sich das Volumen auf 1344 Liter. Die von Skoda bekannten "Simply Clever"-Lösungen, wie Haken für Taschen, Cargo-Elemente z ur Sicherung der Ladung und ein verstecktes Fach unter dem Ladeboden gehören zum Standard-Repertoire des City-Stromers.

«Der Skoda Epiq ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Designs von Škoda. Es ist das erste Serienmodell, das alle Elemente der neuen Designsprache Modern Solid vollständig integriert. Das minimalistische Konzept kombiniert raffinierte Details, die das Erscheinungsbild des SUV aufwerten, und verbindet unverwechselbaren Stil mit Funktionalität. Zum ersten Mal kommt bei einem Serienfahrzeug von Škoda eine neue T-förmige Lichtsignatur zum Einsatz, die künftig das charakteristische Beleuchtungsmerkmal auch anderer Modelle werden wird. Der nachhaltige Innenraum wurde ebenfalls komplett neugestaltet und vermittelt mit klaren Linien ein Gefühl von Vertrauen und Gemütlichkeit,» so Oliver Stefani, Chefdesigner bei Skoda Auto.