«Resident Evil 9 – Requiem» schlug ein wie eine Bombe. Capcoms-Horror-Flagship konnte bei Fans und Kritikern teils Traumwertungen abräumen. Seit Release Ende Februar dürfte ein beträchtlicher Teil der Day-One-Käuferinnen und -Käufer mit dem Spiel durch sein. Klar also, dass die Fans nach mehr lechzen.
Und sie werden mehr bekommen. Wie Director Koshi Nakanishi Anfang März bestätigte, befindet sich unter anderem eine Story-Erweiterung in Entwicklung:

Viel Konkretes gibt es noch nicht. Klar ist nur: Die Geschichte rund um Leon und Grace wird weitergeführt – oder zumindest ergänzt. Und: Capcom hat das Ganze jetzt nochmals offiziell bekräftigt, inklusive erstem Teaser-Artwork. Seht selbst.
追加ストーリーコンテンツ制作も決定!
— バイオハザード(カプコン)公式 (@BIO_OFFICIAL) March 27, 2026
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Das Bild zeigt Leon und Grace Rücken an Rücken vor einer zerstörten Version von Raccoon City. Soweit, so bekannt. Spannend wird es bei der Farbgebung des Artworks. Ein roter Farbschatten ist nämlich für viele Fans bereits Hinweis genug, dass im DLC Fan-Liebling Ada Wong zurückkehrt. Immerhin ist ihr markantes rotes Kleid seit dem originalen «Resident Evil 2» ihr Markenzeichen.
Dazu passt auch eine Aussage von Nakanishi: Der DLC soll Elemente aufgreifen, die im Hauptspiel «nur angedeutet» wurden. Genau in solchen erzählerischen Zwischenräumen hat Ada in der Vergangenheit oft ihren Auftritt gehabt.
Leaker giessen Öl ins Feuer
Zusätzlichen Schub bekam die Theorie durch den bekannten «Resi»-Insider «Dusk Golem», der bereits früher angedeutet hatte, dass Ada im DLC eine Rolle spielen könnte.
Sollte sich das bewahrheiten, könnte die Erweiterung in Richtung eines modernen «Separate Ways» gehen – also eine Parallelgeschichte, die zeigt, was Ada im Hintergrund der Hauptstory gemacht hat.
Noch ist das aber Spekulation. Offizielle Details zur Story oder zu spielbaren Figuren fehlen weiterhin.
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Meinung
Capcom spielt hier ein bekanntes Spiel – im besten Sinn. Ein vages Artwork und voilà, die Community liefert mögliche Interpretationen gleich selbst.
Ich zumindest würde mich über ein Wiedersehen mit der Spionin freuen. «Separate Ways» bei «Resident Evil 4» hat mir sehr gut gefallen. Und ein ähnliches Konzept könnte ich mir für «Requiem» durchaus vorstellen. Was für mich noch dagegen spricht: In bisherigen Teilen war Ada Wong zumindest in Cameo-Auftritten dabei. Im neusten Teil fehlt von ihr jedoch – wie auch von anderen Figuren – jede Spur.
