Wenn Tarantinos «Inglourious Basterds» 2009 als Spiel herausgekommen wäre, hätte es wohl wie «Nekome: Nazi Hunter» ausgesehen. Denn auch hier kämpft und meuchelt man als Untergrundkämpfer auf blutige Art und Weise Nazischurken.
Im Gegensatz zu «Call of Duty» spielt man hier aber keinen US-Soldaten, sondern Vano Nastasu, ein junger Roma, dessen ganze Familie von den Nazis ermordet wurde und der nun nach Rache sinnt.
Entwickelt wird «Nekome: Nazi Hunter» von Probably Monsters. Erscheinen soll das Spiel für PS5, PC und Xbox Series X/S. Ein Release-Datum gibt es noch nicht. Dafür einen ersten Trailer (mit Altersbeschränkung):
Mix aus Stealth und Nahkampf
Wie das Entwicklerstudio «Probably Monsters» auf seiner Website schreibt, mischt der Titel Schleichmechaniken mit direktem Nahkampf. Du beobachtest Patrouillen, legst Fallen und entscheidest selbst, wann du zuschlägst.
Im Kampf selbst wird’s dann deutlich brutaler. Fäuste, Messer, Waffen – und alles, was die Umgebung hergibt. Rohre, Werkzeuge oder andere improvisierte Mittel werden gezielt in Szene gesetzt. Die Inspiration aus Grindhouse-Filmen ist offensichtlich: dreckig, saublutig und ohne Gnade.
Spannend ist das sogenannte «Fear & Notoriety»-System. Deine Aktionen beeinflussen, wie Gegner reagieren. Wer besonders brutal vorgeht, verbreitet Angst – und die wird zur Waffe. So sollen Gegner Zimmer aus Furcht nicht betreten, fliehen oder blindlings drauflosstürmen. Das sorgt für dynamische Situationen, die sich je nach Spielstil verändern. Gleichzeitig reagiert die Welt gemäss Studio auf deine Handlungen: Gegner teilen Informationen, Verstärkung trifft ein, und Fehler haben Konsequenzen.