Ferraris erstes Elektroauto heisst Luce – erste Bilder vom Innenraum
Bild: Ferrari
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Ferraris erstes Elektroauto heisst Luce – erste Bilder vom Innenraum

Bruno Rivas
Bruno Rivas

„Luce” – das italienische Wort für Licht – wird der Name des ersten Elektroautos von Ferrari sein. Dies hat die italienische Edelschmiede heute offiziell bestätigt und zugleich erste Bilder des Innenraums mit Blick auf das Cockpit und den Sitzen veröffentlicht. Die Weltpremiere ist für Mai 2026 vorgesehen, dann wird auch das mit Spannung erwartete Exterieur präsentiert.

Ferrari folgt nicht dem Trend grosser Displays. Der Fokus wurde stattdessen auf eine einfache und intuitive Bedienung gelegt. Deshalb gibt es auch weiterhin übersichtlich angeordnete physische Bedienelemente. So gibt es ein Kombiinstrument, das aus zwei hintereinanderliegenden OLED-Displays besteht, sowie ein nicht allzu grosses nahezu quadratisches Display in der Mitte.

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Das quadratische Display samt Bedienelementen kann entweder zum Fahrer oder zum Beifahrer ausgerichtet werden. Darin ist auch eine Analoguhr mit echtem Uhrwerk integriert. Unterhalb des Displays befinden sich die physischen Bedienelemente zur Steuerung der Sitzheizung und -Lüftung sowie Klimaanlage. Ferrari verzichtet grösstenteils auf Spielerein.

Ausgenommen davon ist der Schlüssel. Denn gestartet wird der Ferrari Luce mit einem Schlüssel der ein E-Ink-Display verfügt. Ist der Schlüssel in der Halterung eingesetzt, wechselt die Farbe des Schlüssels von Gelb zu Schwarz und die Instrumente werden aktiv.

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Ferrari Luce mit über 1000 PS Systemleistung

Bereits im Oktober hat Ferrari erste Details zum Antrieb und zur Batterie des Fahrzeugs verraten. Der Ferrari Luce verfügt über zwei Permanentmagnetmotoren an jeder Achse. Die Leistung beträgt an der vorderen Achse 210 kW und an der hinteren Achse 620 kW. Die kombinierte Systemleistung beträgt somit 735 kW, was über 1000 PS entspricht. Die Batterie fällt mit 122 kWh (brutto) richtig gross aus. Dank der 800-Volt-Plattform lässt sie sich mit bis zu 350 kW aufladen.